ABL2 (7J9) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ABL2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ABL2 (7J9) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ABL2 |
| alternative Namen | ABL2; ABLL; Tyrosine kinase ARG; kinase Arg; |
| Gene ID | 27 |
| SwissProt ID | P42684 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen ABL2 |
Anwendung
| Anwendung | WB,FC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000,FC 1:10-1:100 |
| Molekulargewicht | 128kDa |
Forschungsgebiet
| ErbB_HER;Viral myocarditis; |
Hintergrund
| ABL2 ist eine zytoplasmatische Tyrosinkinase, die eng mit ABL1 verwandt, aber dennoch verschieden ist. Die Ähnlichkeit der Proteine umfasst die Tyrosinkinase-Domänen und erstreckt sich am N-Terminus bis zu den SH2- und SH3-Domänen. ABL2 wird sowohl in normalen Zellen als auch in Tumorzellen exprimiert. Das ABL2-Genprodukt liegt in zwei Varianten mit unterschiedlichen N-Termini vor, die jeweils etwa 12 kb lang sind. Es handelt sich um eine Nicht-Rezeptor-Tyrosin-Protein-Kinase, die eine ähnliche Rolle wie ABL1 in Schlüsselprozessen des Zellwachstums und -überlebens spielt, wie z. B. der Umstrukturierung des Zytoskeletts als Reaktion auf extrazelluläre Reize, Zellmotilität und -adhäsion sowie Rezeptor-Endozytose. ABL2 koordiniert die Aktin-Umstrukturierung durch Tyrosinphosphorylierung von Proteinen, die die Zytoskelettdynamik steuern, wie z. B. MYH10 (beteiligt an der Zellbewegung), CTTN (beteiligt an der Signalübertragung) oder TUBA1 und TUBB (Mikrotubuli-Untereinheiten). Bindet direkt an F-Aktin und reguliert dessen Zytoskelettstruktur durch seine F-Aktin-Bündelungsaktivität. Es ist an der Regulation von Zelladhäsion und -motilität durch Phosphorylierung wichtiger Regulatoren dieser Prozesse wie CRK, CRKL, DOK1 oder ARHGAP35 beteiligt. Die adhäsionsabhängige Phosphorylierung von ARHGAP35 fördert dessen Assoziation mit RASA1, was zur Rekrutierung von ARHGAP35 an die Zellperipherie führt, wo es RHO hemmt. Es phosphoryliert verschiedene Rezeptor-Tyrosinkinasen wie PDGFRB und andere Substrate, die an der Endozytoseregulation beteiligt sind, wie z. B. RIN1. Im Gehirn kann es die Neurotransmission durch Phosphorylierung von Proteinen an der Synapse regulieren. ABL2 fungiert zudem als Regulator mehrerer pathologischer Signalwege während einer Infektion. Pathogene können die ABL2-Kinase-Signalgebung kapern, um das Aktin-Zytoskelett der Wirtszelle für verschiedene Zwecke zu reorganisieren, beispielsweise zur Erleichterung intrazellulärer Bewegungen und des Austritts aus der Wirtszelle. Schließlich fungiert es als sein eigener Regulator sowohl durch autokatalytische Aktivität als auch durch Phosphorylierung seines Inhibitors ABI1. |