Wissenschaftliche Verbreitung: Multispektrale Immunfluoreszenz zur Immunanalyse von Tumorenten und zu Forschungen über die zelluläre räumliche Verteilung
Obwohl die Immuntherapie gegen Tumoren schnell entwickelt wurde und bedeutende Ergebnisse erzielt hat, können maligne Tumore durch die Schaffung eines immunsuppressiven Mikroumfelds der immunologischen Überwachung entkommen, was die Wirksamkeit der Behandlung erheblich einschränkt. Nach der Entdeckung von Immuncheckpoint-Molekülen wie PD-1 und CTLA-4 sowie deren Rolle bei dem Immunitransport mimetischer Tumoren ist es ein zentrales Voraussetzung für die Entwicklung neuer Immuntherapien, die Interaktion zwischen Immunzellen und Krebszellen zu verstehen. Die Multiplex-Immunfluoreszenz (mIF) ist eine zuverlässige High-Throughput-Methode, die es ermöglicht, mehrere Biomarker, die von einzelnen Zellen exprimiert werden, direkt zu beobachten und die räumlichen Beziehungen dieser Biomarker in verschiedenen Zellpopulationen zu analysieren – etwas, was mit herkömmlichen Immunhistochemie-Techniken nicht möglich ist. Daher kann das Studienprojekt „Immunoprofilierung und zelluläre räumliche Analyse mithilfe von fünf immunonkologischen Multiplex-Immunfluoreszenz-Panels für paraffiniertes Tumorenten“ durch die Kombination sorgfältig ausgewählter Antikörper mehrere Zellsubpopulationen identifizieren. Als Standardreferenz wurde das manuelle Protokoll der Tyramide-Signal-Amplifikation (TSA) verwendet, um die Multiplex-Färbung zu validieren. Der automatische Färber reduzierte die ursprüngliche manuelle Färbungszeit von 4-5 Tagen auf 14-17 Stunden und verbesserte gleichzeitig die Färbungskonstanz. Die Literatur zeigt den Optimierungsprozess und die Reproduzierbarkeit der automatischen TSA-Färbung sowie ihre Anwendung im Forschungsbereich des Tumormikroumfelds und bei der Analyse der zellulären Phänotyp-Distributionsverhalten in einer kleinen Gruppe von Nicht-Standard-Lungenkrebs-Sammlungen (NSCLC).