ACHE Maus-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
monoklonaler Maus-Antikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Affe, Ratte
Genname
ACHE
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ACHE Maus-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | monoklonaler Maus-Antikörper |
| Wirt | Maus |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Affe, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | Mouse IgG1 |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Gereinigter Antikörper in PBS mit 0,05% Natriumazid |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ACHE |
| alternative Namen | YT; ACEE; ARACHE; N-ACHE |
| Gene ID | 43 |
| SwissProt ID | P22303 |
| Immunogen | Gereinigtes rekombinantes Fragment des humanen ACHE, exprimiert in E. coli. |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,FC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:200-1:1000,FC 1:200-1:400 |
| Molekulargewicht | 67.8kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Acetylcholinesterase hydrolysiert den Neurotransmitter Acetylcholin an neuromuskulären Verbindungen und cholinergen Synapsen im Gehirn und beendet so die Signalübertragung. Sie findet sich auch auf den Membranen roter Blutkörperchen, wo sie das Yt-Blutgruppenantigen bildet. Acetylcholinesterase existiert in verschiedenen Molekülformen mit ähnlichen katalytischen Eigenschaften, die sich jedoch in ihrer oligomeren Struktur und ihrer Bindung an die Zelloberfläche unterscheiden. Sie wird durch das einzelne ACHE-Gen kodiert, und die strukturelle Vielfalt der Genprodukte entsteht durch alternatives mRNA-Spleißen und posttranslationale Modifikationen katalytischer und struktureller Untereinheiten. Die in Gehirn, Muskeln und anderen Geweben vorherrschende Form der Acetylcholinesterase ist die hydrophile Spezies, die über Disulfidbrücken Oligomere mit kollagenen oder lipidhaltigen strukturellen Untereinheiten bildet. Die andere, alternativ gespleißte Form, die vorwiegend in erythropoetischen Geweben exprimiert wird, unterscheidet sich am C-Terminus und enthält ein abspaltbares hydrophobes Peptid mit einer GPI-Ankerstelle. Sie assoziiert über posttranslational angehängte Phosphoinositid(PI)-Gruppen mit den Membranen. Die AChE-Aktivität könnte einen sensitiven Biomarker für die Alterung von Erythrozyten in vivo darstellen und somit zum Verständnis der Auswirkungen von Transfusionen beitragen. |