AChRα10 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
CHRNA10
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | AChRα10 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CHRNA10 |
| alternative Namen | CHRNA10; NACHRA10; Neuronal acetylcholine receptor subunit alpha-10; Nicotinic acetylcholine receptor subunit alpha-10; NACHR alpha-10 |
| Gene ID | 57053 |
| SwissProt ID | Q9GZZ6 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von humanem CHRNA10 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 394–443 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 50kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Funktion: Ionotroper Rezeptor mit wahrscheinlicher Rolle bei der Modulation auditorischer Reize. Die Bindung eines Agonisten kann eine umfassende Konformationsänderung induzieren, die alle Untereinheiten betrifft und zur Öffnung eines Ionenkanals in der Plasmamembran führt. Dieser Kanal ist für verschiedene zweiwertige Kationen, darunter Calcium, permeabel. Der Calciumeinstrom kann einen Kaliumstrom aktivieren, der die Zellmembran hyperpolarisiert. Im Ohr kann dies zu einer Verringerung der Basilarmembranbewegung führen, wodurch die Aktivität der Hörnervenfasern verändert und der dynamische Hörbereich eingeschränkt wird. Dies könnte vor akustischen Traumata schützen. Der aus CHRNA9 und CHRNA10 bestehende hetero-oligomere Rezeptor weist ein atypisches pharmakologisches Profil auf und bindet verschiedene nicht-nikotinische Liganden, darunter Strychnin (ein Glycinrezeptor-Antagonist) und Atropin (ein muskarinischer Acetylcholinrezeptor-Antagonist). Er gehört zur Familie der ligandengesteuerten Ionenkanäle (TC 1.A.9). Zusammen mit CHRNA9 bildet er hetero-oligomere Kanäle. Der native äußere Haarzellrezeptor besteht möglicherweise aus CHRNA9-CHRNA10-Hetero-Oligomeren. Er wird im Innenohrgewebe, in den Tonsillen, in immortalisierten B-Zellen, in kultivierten T-Zellen und in peripheren Blutlymphozyten exprimiert. Als ionotroper Rezeptor spielt er wahrscheinlich eine Rolle bei der Modulation auditorischer Reize. Die Bindung eines Agonisten kann eine umfassende Konformationsänderung auslösen, die alle Untereinheiten betrifft und zur Öffnung eines Ionenkanals in der Plasmamembran führt. Dieser Kanal ist für verschiedene zweiwertige Kationen, darunter Calcium, permeabel. Der Calciumeinstrom kann einen Kaliumstrom aktivieren, der die Zellmembran hyperpolarisiert. Im Ohr kann dies zu einer verminderten Bewegung der Basilarmembran führen, wodurch die Aktivität der Hörnervenfasern verändert und der Umfang des dynamischen Hörens eingeschränkt wird. Dies könnte vor akustischen Traumata schützen. Sonstiges: Der aus CHRNA9 und CHRNA10 bestehende hetero-oligomere Rezeptor weist ein atypisches pharmakologisches Profil auf und bindet verschiedene nicht-nikotinische Liganden, darunter Strychnin (ein Glycinrezeptor-Antagonist) und Atropin (ein muskarinischer Acetylcholinrezeptor-Antagonist). Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der ligandengesteuerten Ionenkanäle (TC 1.A.9). Untereinheit: Bildet in Verbindung mit CHRNA9 hetero-oligomere Kanäle. Der native äußere Haarzellrezeptor könnte aus CHRNA9-CHRNA10-Hetero-Oligomeren bestehen. Gewebespezifität: Wird im Innenohrgewebe, in den Tonsillen, in immortalisierten B-Zellen, in kultivierten T-Zellen und in peripheren Blutlymphozyten exprimiert. |