ASIC1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ASIC1 ACCN2 BNAC2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ASIC1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ASIC1 ACCN2 BNAC2 |
| alternative Namen | Acid-sensing ion channel 1 (ASIC1;Amiloride-sensitive cation channel 2, neuronal;Brain sodium channel 2;BNaC2) |
| Gene ID | 41 |
| SwissProt ID | P78348 |
| Immunogen | Synthetisches Peptid aus menschlichem Protein im Aminosäurebereich: 220-280 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:200,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 70-75kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Mitglied der Familie der säureempfindlichen Ionenkanäle (ASIC), die zur DEG/ENaC-Superfamilie (Degenerin/epitheliale Natriumkanäle) gehören. ASIC-Proteine sind sensitiv gegenüber Amilorid und spielen eine Rolle bei der Neurotransmission. Die kodierten Proteine sind an Lernprozessen, Schmerzweiterleitung, Berührungsempfindung sowie der Entwicklung von Gedächtnis und Angst beteiligt. Alternativ gespleißte Transkriptvarianten wurden beschrieben. [bereitgestellt von RefSeq, Feb. 2012] Alternative Produkte: Die in Maus und Ratte beschriebene Spleißvariante von ASIC1a, die zu einer Isoform mit unterschiedlichen N-Termini (ASIC1b) führt, scheint beim Menschen nicht vorzukommen. Funktion: Kationenkanal mit hoher Affinität zu Natrium, der durch extrazelluläre Protonen aktiviert und durch das Diuretikum Amilorid gehemmt wird. Er ist außerdem permeabel für Ca²⁺, Li⁺ und K⁺. Erzeugt einen biphasischen Strom mit einer schnellen Inaktivierungs- und einer langsamen, anhaltenden Phase. Vermittelt bei Azidose den glutamatunabhängigen Ca²⁺-Einstrom in Neuronen. Diese Ca²⁺-Überladung ist toxisch für kortikale Neuronen und trägt möglicherweise zur ischämischen Hirnschädigung bei. Die heteromere Kanalbildung scheint die Kanaleigenschaften zu modulieren. Fungiert als postsynaptischer Protonenrezeptor, der die intrazelluläre Ca²⁺-Konzentration und die Calmodulin-abhängige Proteinkinase-II-Phosphorylierung und damit die Dichte der dendritischen Dornen beeinflusst. Moduliert die Aktivität in den Schaltkreisen, die der angeborenen Angst zugrunde liegen. Weitere Eigenschaften: Potenziert durch Ca²⁺, Mg²⁺, Ba²⁺ und mehrwertige Kationen. Gehemmt durch entzündungshemmende Medikamente wie Salicylsäure (aufgrund von Ähnlichkeit). Potenziert durch FMRFamid-verwandte Neuropeptide. Die PH-Abhängigkeit kann durch Serinproteasen reguliert werden. PTM: Die Phosphorylierung durch PKA reguliert die Interaktion mit PRKCABP und die subzelluläre Lokalisation. Die Phosphorylierung durch PKC kann den Kanal regulieren. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der Amilorid-sensitiven Natriumkanäle. Subzelluläre Lokalisation: Lokalisiert in Synaptosomen an dendritischen Synapsen von Neuronen. Kolokalisiert mit DLG4. Untereinheit: Homotetramer oder Heterotetramer mit anderen ASIC-Proteinen (wahrscheinlich). Interagiert mit STOM und ACCN1 (aufgrund von Ähnlichkeit). Interagiert mit PRKCABP. Gewebespezifität: Wird in den meisten oder allen Neuronen exprimiert. |