ATP5C1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ATP5C1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ATP5C1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ATP5C1 |
| alternative Namen | ATP5C1; ATP5C; ATP5CL1; ATP synthase subunit gamma; mitochondrial; F-ATPase gamma subunit |
| Gene ID | 509 |
| SwissProt ID | P36542 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von humanem ATP5C1 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 131–180 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 33kDa |
Forschungsgebiet
| Oxidative phosphorylation;Alzheimer's disease;Parkinson's disease;Huntington's disease; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert eine Untereinheit der mitochondrialen ATP-Synthase. Die mitochondriale ATP-Synthase katalysiert die ATP-Synthese, indem sie während der oxidativen Phosphorylierung einen elektrochemischen Protonengradienten über die innere Membran nutzt. Die ATP-Synthase besteht aus zwei miteinander verbundenen Multisubunit-Komplexen: dem löslichen katalytischen Kern F1 und der membrandurchspannenden Komponente Fo, die den Protonenkanal bildet. Der katalytische Teil der mitochondrialen ATP-Synthase besteht aus fünf verschiedenen Untereinheiten (α, β, γ, δ und ε), die im Verhältnis 3 α, 3 β und jeweils einer der anderen drei Untereinheiten vorliegen. Der Protonenkanal besteht aus drei Hauptuntereinheiten (α, β, γ). Dieses Gen kodiert die γ-Untereinheit des katalytischen Kerns. Es wurden alternativ gespleißte Transkriptvarianten identifiziert, die für verschiedene Isoformen kodieren. Dieses Gen besitzt auch ein Pseudogen für die Funktion: Die mitochondriale Membran-ATP-Synthase (F(1)F(0)-ATP-Synthase oder Komplex V) produziert ATP aus ADP in Gegenwart eines Protonengradienten über die Membran, der durch die Elektronentransportkomplexe der Atmungskette erzeugt wird. F-Typ-ATPasen bestehen aus zwei Strukturdomänen: F(1) – mit dem extramembranären katalytischen Kern – und F(0) – mit dem Membranprotonenkanal. Diese sind durch einen zentralen und einen peripheren Stiel miteinander verbunden. Während der Katalyse ist die ATP-Synthese in der katalytischen Domäne von F(1) über einen Rotationsmechanismus der Untereinheiten des zentralen Stiels an die Protonentranslokation gekoppelt. Die γ-Untereinheit ragt in die aus α(3)β(3) bestehende katalytische Domäne hinein. Die Rotation des zentralen Stiels relativ zu den umgebenden α₃β₃-Untereinheiten führt zur Hydrolyse von ATP an drei separaten katalytischen Zentren der β-Untereinheiten. Funktion: Produziert ATP aus ADP in Gegenwart eines Protonengradienten über die Membran. Die γ-Kette spielt vermutlich eine wichtige Rolle bei der Regulation der ATPase-Aktivität und des Protonenflusses durch den CF₀-Komplex. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der γ-Ketten-ATPase. Untereinheit: F-Typ-ATPasen bestehen aus zwei Komponenten: CF₁ – dem katalytischen Kern – und CF₀ – dem Membranprotonenkanal. CF₁ besteht aus fünf Untereinheiten: α₃, β₃, γ₁, δ₁ und ε₁. CF₀ besteht aus drei Hauptuntereinheiten: α, β und γ. Gewebespezifität: Isoform H wird spezifisch im Herz- und Skelettmuskel exprimiert, da diese Gewebe einen hohen Energiebedarf haben. Die Isoform L wird im Gehirn, in der Leber und in der Niere exprimiert. Beide Formen werden in der Haut, im Darm, im Magen und in der Aorta exprimiert. |