ATR Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
ATR
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ATR Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ATR |
| alternative Namen | ATR; FRP1; Serine/threonine-protein kinase ATR; Ataxia telangiectasia and Rad3-related protein; FRAP-related protein 1 |
| Gene ID | 545 |
| SwissProt ID | Q13535 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem ATR, hergestellt. Aminosäurebereich: 394–443 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 300kDa |
Forschungsgebiet
| Cell_Cycle_G1S;Cell_Cycle_G2M_DNA;p53; |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein gehört zur PI3/PI4-Kinase-Familie und ist am engsten mit ATM verwandt, einer Proteinkinase, die von dem bei Ataxia teleangiectasia mutierten Gen kodiert wird. Dieses Protein und ATM weisen Ähnlichkeit mit Schizosaccharomyces pombe rad3 auf, einem Zellzyklus-Kontrollpunktgen, das für den Zellzyklusarrest und die DNA-Reparatur nach DNA-Schäden benötigt wird. Diese Kinase phosphoryliert nachweislich die Kontrollpunktkinase CHK1, die Kontrollpunktproteine RAD17 und RAD9 sowie das Tumorsuppressorprotein BRCA1. Mutationen dieses Gens sind mit dem Seckel-Syndrom assoziiert. Es wurde eine alternativ gespleißte Transkriptvariante dieses Gens beschrieben, deren vollständige Länge jedoch unbekannt ist. Es existieren Transkriptvarianten, die alternative Poly(A)-Stellen nutzen. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], katalytische Aktivität: ATP + ein Protein = ADP + ein Phosphoprotein., Cofaktor: Mangan., Erkrankung: Defekte im ATR-Gen sind eine Ursache des Seckel-Syndroms Typ 1 (SCKL1) [MIM:210600]. SCKL1 ist eine seltene autosomal-rezessive Erkrankung, die durch Wachstumsverzögerung, Mikrozephalie mit geistiger Behinderung und ein charakteristisches „Vogelkopf“-Gesicht gekennzeichnet ist., Enzymregulation: Aktiviert durch DNA und gehemmt durch das Onkogen BCR-ABL. Leicht aktiviert durch ATRIP. Gehemmt durch Koffein, Wortmannin und LY294002., Funktion: Serin/Threonin-Proteinkinase, die bei genotoxischem Stress wie ionisierender Strahlung (IR), ultraviolettem Licht (UV) oder DNA-Replikationsstopp Checkpoint-Signale aktiviert und somit als DNA-Schadensensor fungiert. Erkennt die Substrat-Konsensussequenz [ST]-Q. Phosphoryliert BRCA1, CHEK1, MCM2, RAD17, RPA2, SMC1 und TP53/p53, welche gemeinsam die DNA-Replikation und Mitose hemmen und DNA-Reparatur, Rekombination und Apoptose fördern. Phosphoryliert Ser-139 der Histonvariante H2AX/H2AFX an DNA-Schadstellen und reguliert dadurch den DNA-Schadensantwortmechanismus. Erforderlich für die Ubiquitinierung von FANCD2. Entscheidend für die Aufrechterhaltung der Stabilität fragiler Stellen und die effiziente Regulation der Zentrosomenduplikation. PTM: Phosphoryliert; autophosphoryliert in vitro. Ähnlichkeit: Gehört zur PI3/PI4-Kinasefamilie. ATM-Subfamilie. Ähnlichkeit: Enthält 1 FAT-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält 1 FATC-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält 1 PI3K/PI4K-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält 2 HEAT-Repeats. Subzelluläre Lokalisation: Abhängig vom Zelltyp kann es auch in PML-Kernkörperchen gefunden werden. Wird während der S-Phase an das Chromatin rekrutiert. Verteilt sich bei DNA-Schädigung, Hypoxie oder Replikationsgabelstillstand in diskrete Kernfoci um. Untereinheit: Bildet ein Heterodimer mit ATRIP. Bindet mit höherer Affinität an DNA und an UV-geschädigte DNA. Interagiert mit RAD17, MSH2 und HDAC2. Liegt in einem Komplex mit ATRIP und RPA-beschichteter einzelsträngiger DNA vor. Liegt in einem Komplex mit CHD4 und HDAC2 vor. Interagiert nach genotoxischem Stress mit BCR-ABL. Interagiert mit EEF1E1. Diese Interaktion wird durch UV-Bestrahlung verstärkt. Interagiert mit CLSPN und CEP164. Gewebespezifität: Ubiquitär, mit der höchsten Expression im Hoden. Isoform 2 findet sich in Pankreas, Plazenta und Leber, jedoch nicht in Herz, Hoden und Eierstock. |