Aktin-α/γ (Phospho-Tyr55/53) Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ACTC1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Aktin-α/γ (Phospho-Tyr55/53) Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ACTC1 |
| alternative Namen | ACTC1; ACTC; Actin; alpha cardiac muscle 1; Alpha-cardiac actin; ACTG1; ACTB; ACTG; Actin, cytoplasmic 2; Gamma-actin; ACTG2; ACTA3; ACTL3; ACTSG; Actin, gamma-enteric smooth muscle; Alpha-actin-3; Gamma-2-actin; Smooth muscle gamma-actin; |
| Gene ID | 70/71/72/58 |
| SwissProt ID | P68032/P63261/P63267/P68133 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Actin-Pan im Bereich der Phosphorylierungsstelle Tyr55/53 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 21–70 |
Anwendung
| Anwendung | IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | - |
Forschungsgebiet
| Cardiac muscle contraction;Hypertrophic cardiomyopathy (HCM);Dilated cardiomyopathy; |
Hintergrund
| Aktine sind hochkonservierte Proteine, die an verschiedenen Formen der Zellmotilität beteiligt sind. Die Polymerisation von globulärem Aktin (G-Aktin) führt zu einem Strukturfilament (F-Aktin) in Form einer Doppelhelix. Jedes Aktinmolekül kann an bis zu vier weitere binden. Das von diesem Gen kodierte Protein gehört zur Aktinfamilie, die aus drei Hauptgruppen von Aktin-Isoformen besteht: Alpha, Beta und Gamma. Alpha-Aktine kommen in Muskelgewebe vor und sind ein Hauptbestandteil des kontraktilen Apparats. Defekte in diesem Gen wurden mit idiopathischer dilatativer Kardiomyopathie (IDC) und familiärer hypertropher Kardiomyopathie (FHC) in Verbindung gebracht. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Krankheit: Defekte in ACTC1 sind die Ursache der dilatativen Kardiomyopathie Typ 1R (CMD1R) [MIM:102540]. Die dilatative Kardiomyopathie ist eine Erkrankung, die durch eine Erweiterung der Herzkammern und eine eingeschränkte systolische Funktion gekennzeichnet ist und zu Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen führt. Betroffene haben ein erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Tod. Defekte im ACTC1-Gen sind die Ursache der familiären hypertrophen Kardiomyopathie Typ 11 (CMH11) [MIM:612098]. Die familiäre hypertrophe Kardiomyopathie ist eine erbliche Herzerkrankung, die durch eine meist asymmetrische Hypertrophie der Herzkammern gekennzeichnet ist, bei der häufig auch das Ventrikelseptum betroffen ist. Zu den Symptomen gehören Atemnot, Ohnmachtsanfälle, Kollaps, Herzklopfen und Brustschmerzen. Sie können durch körperliche Belastung leicht ausgelöst werden. Die Erkrankung weist eine inter- und intrafamiliäre Variabilität auf, die von gutartigen bis zu bösartigen Formen mit hohem Risiko für Herzinsuffizienz und plötzlichen Herztod reicht. Funktion: Aktine sind hochkonservierte Proteine, die an verschiedenen Arten der Zellmotilität beteiligt sind und ubiquitär in allen eukaryotischen Zellen exprimiert werden. Sonstiges: Bei Wirbeltieren wurden drei Hauptgruppen von Aktin-Isoformen identifiziert: Alpha-, Beta- und Gamma-Aktin. Alpha-Aktine kommen in Muskelgewebe vor und sind ein Hauptbestandteil des kontraktilen Apparats. Beta- und Gamma-Aktine koexistieren in den meisten Zelltypen als Komponenten des Zytoskeletts und als Mediatoren der internen Zellmotilität. Ähnlichkeit: Gehört zur Aktinfamilie. Untereinheit: Die Polymerisation von globulärem Aktin (G-Aktin) führt zu einem Strukturfilament (F-Aktin) in Form einer zweisträngigen Helix. Jedes Aktin kann an vier andere binden. |