BARD1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
BARD1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | BARD1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | BARD1 |
| alternative Namen | BARD1; BRCA1-associated RING domain protein 1; BARD-1 |
| Gene ID | 580 |
| SwissProt ID | Q99728 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem BARD1, hergestellt. Aminosäurebereich: 1–50 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | 79kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Protein, das mit der N-terminalen Region von BRCA1 interagiert. Neben seiner Fähigkeit, BRCA1 in vivo und in vitro zu binden, weist es Homologie zu den zwei am stärksten konservierten Regionen von BRCA1 auf: dem N-terminalen RING-Motiv und der C-terminalen BRCT-Domäne. Das RING-Motiv ist eine cysteinreiche Sequenz, die in verschiedenen Proteinen vorkommt, welche das Zellwachstum regulieren, darunter Produkte von Tumorsuppressorgenen und dominanten Protoonkogenen. Dieses Protein enthält zudem drei Ankyrin-Repeats in Tandem. Die BARD1/BRCA1-Interaktion wird durch tumorfördernde Aminosäuresubstitutionen in BRCA1 gestört, was darauf hindeutet, dass die Bildung eines stabilen Komplexes zwischen diesen Proteinen ein wesentlicher Aspekt der BRCA1-Tumorsuppression sein könnte. Dieses Protein könnte das Ziel onkogener Mutationen bei Brust- oder Eierstockkrebs sein. Für dieses Gen wurden mehrere alternativ gespleißte Transkriptvarianten gefunden, die verschiedene Isoformen kodieren. Achtung: Es ist unklar, ob Met-1 oder Met-26 der Initiator ist. Erkrankung: Defekte im BARD1-Gen finden sich bei primären Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkarzinomen. Funktion: Der BRCA1-BARD1-Heterodimer koordiniert eine Vielzahl zellulärer Signalwege wie DNA-Reparatur, Ubiquitinierung und Transkriptionsregulation, um die genomische Stabilität aufrechtzuerhalten. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Kontrolle des Zellzyklus als Reaktion auf DNA-Schäden. Er wirkt durch die Vermittlung der Ubiquitin-E3-Ligase-Aktivität, die für seine Tumorsuppressorfunktion erforderlich ist. Außerdem bildet er einen Heterodimer mit CSTF1/CSTF-50, um die mRNA-Prozessierung und die Stabilität der RNA-Polymerase II durch Hemmung der 3'-Spaltung von Prä-mRNA zu modulieren. Signalweg: Proteinmodifikation; Protein-Ubiquitinierung. PTM: Wird während der Apoptose prozessiert. Das Homodimer ist anfälliger für proteolytische Spaltung als das BARD1/BRCA1-Heterodimer. Ähnlichkeit: Enthält einen RING-Typ-Zinkfinger. Ähnlichkeit: Enthält zwei BRCT-Domänen. Ähnlichkeit: Enthält drei ANK-Repeats. Subzelluläre Lokalisation: Während der S-Phase des Zellzyklus kolokalisiert es mit BRCA1 in diskreten subnukleären Foci. Es kann ins Zytoplasma translozieren. Es lokalisiert an DNA-Schadstellen bei Doppelstrangbrüchen (DSBs); die Rekrutierung an DNA-Schadstellen wird durch den BRCA1-A-Komplex vermittelt. Untereinheit: Homo- und Heterodimer. Heterodimer (RING-Typ-Zinkfinger) mit BRCA1. Heterodimer (über ANK-Repeats und BRCT-Domänen) mit CSTF1/CSTF-50. Bestandteil des BRCA1-A-Komplexes, der mindestens aus BRCA1, BARD1, UIMC1/RAP80, FAM175A/Abraxas, BRCC3/BRCC36, BRE/BRCC45 und MERIT40/NBA1 besteht. |