CARP Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ANKRD1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | CARP Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ANKRD1 |
| alternative Namen | ANKRD1; C193; CARP; HA1A2; Ankyrin repeat domain-containing protein 1; Cardiac ankyrin repeat protein; Cytokine-inducible gene C-193 protein; Cytokine-inducible nuclear protein |
| Gene ID | 27063 |
| SwissProt ID | Q15327 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem ANKRD1, hergestellt. Aminosäurebereich: 231–280 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 36kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Ankyrin-Repeat-Domäne 1 (ANKRD1) Homo sapiens. Das von diesem Gen kodierte Protein ist im Zellkern von Endothelzellen lokalisiert und wird durch IL-1- und TNF-α-Stimulation induziert. Studien an Rattenkardiomyozyten deuten darauf hin, dass dieses Gen als Transkriptionsfaktor fungiert. Interaktionen zwischen diesem Protein und den Sarkomerproteinen Myopalladin und Titin legen nahe, dass es auch am myofibrillären Dehnungssensorsystem beteiligt sein könnte. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008]. Erkrankung: Defekte in ANKRD1 können eine Ursache für den totalen anomalen Lungenvenenrückfluss (TAPVR) sein [MIM:106700]. TAPVR ist ein seltener angeborener Herzfehler, bei dem sich die Lungenvenen während der Herzentwicklung nicht mit dem linken Vorhof verbinden, sondern stattdessen entweder in den rechten Vorhof oder in einen seiner venösen Zuflüsse münden. Diese Erkrankung macht 1,5 % aller angeborenen Herzfehler aus und tritt mit einer Häufigkeit von etwa 1 zu 15.000 Lebendgeburten auf. Funktion: Sie spielt möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von Endothelzellen. Sie kann als nukleärer Transkriptionsfaktor wirken, der die Expression von Herzgenen negativ reguliert. Die Induktion scheint mit dem apoptotischen Zelltod in Hepatomzellen zu korrelieren. Induktion: Durch TNF, IL-1α und Parthenolid. Sonstiges: Eine Chromosomenaberration in der Region von ANKRD1 kann eine Ursache für einen totalen anomalen Lungenvenenrückfluss (TAPVR) sein [MIM:106700]. Translokation t(10;21)(q23.31;q11.2). Die Translokation verändert offenbar das Expressionsmuster benachbarter Gene auf Chromosom 10 durch einen Positionseffekt. Unter den Genen, deren Expressionsmuster sich aufgrund dieser chromosomalen Umlagerung verändert, erwies sich ANKRD1 als plausibles Kandidatengen für die Pathogenese von TAPVR. Diese Umlagerung beeinträchtigt offenbar keine bekannten Gene. Ähnlichkeit: Enthält 5 ANK-Repeats. Untereinheit: Interagiert mit YBX1 (aufgrund von Ähnlichkeit). Interagiert mit TTN/Titin. Gewebespezifität: Wird hauptsächlich in aktivierten vaskulären Endothelzellen exprimiert. In geringerem Maße auch in Hepatomzellen. |