CD299 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
CLEC4M CD209L CD209L1 CD299
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | CD299 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CLEC4M CD209L CD209L1 CD299 |
| alternative Namen | C-type lectin domain family 4 member M (CD209 antigen-like protein 1;DC-SIGN-related protein;DC-SIGNR;Dendritic cell-specific ICAM-3-grabbing non-integrin 2;DC-SIGN2;Liver/lymph node-specific ICAM-3-grabbing non-integrin;L-SIGN;CD antigen CD299) |
| Gene ID | 10332 |
| SwissProt ID | Q9H2X3 |
| Immunogen | Synthetisches Peptid aus menschlichem Protein im Aminosäurebereich: 271-320 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:200,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 60kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert einen Transmembranrezeptor und wird aufgrund seiner Expression in den Endothelzellen der Lymphknoten und der Leber häufig als L-SIGN bezeichnet. Das kodierte Protein ist am angeborenen Immunsystem beteiligt und erkennt zahlreiche evolutionär divergente Pathogene, von Parasiten bis hin zu Viren, was erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hat. Das Protein ist in drei verschiedene Domänen gegliedert: eine N-terminale Transmembrandomäne, eine Tandem-Repeat-Halsdomäne und eine C-Typ-Lektin-Kohlenhydrat-Erkennungsdomäne. Die extrazelluläre Region, bestehend aus der C-Typ-Lektin- und der Halsdomäne, hat eine Doppelfunktion als Pathogen-Erkennungsrezeptor und Zelladhäsionsrezeptor, indem sie Kohlenhydratliganden auf der Oberfläche von Mikroorganismen und endogenen Zellen bindet. Die Halsregion ist wichtig für die Homo-Oligomerisierung, die es dem Rezeptor ermöglicht, multivalente Liganden mit hoher Avidität zu binden. Variationen/alternative Produkte: Es scheinen zusätzliche Isoformen zu existieren. Mehrere Spleißereignisse können unabhängig voneinander modular auftreten. Die Deletion der für das Exon kodierenden Transmembrandomäne durch alternatives Spleißen führt zur Bildung löslicher Isoformen. Die Tandem-Repeat-Domäne, auch Halsdomäne genannt, vermittelt die Oligomerisierung. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Pathogen-Erkennungsrezeptor, der an der peripheren Immunüberwachung in der Leber beteiligt ist. Er vermittelt möglicherweise die Endozytose von Pathogenen, die anschließend in Lysosomen abgebaut werden. Er erkennt wahrscheinlich calciumabhängig hochmannosereiche N-glykosidisch verknüpfte Oligosaccharide in verschiedenen Pathogenantigenen, darunter HIV-1 gp120, HIV-2 gp120, SIV gp120, Ebolavirus-Glykoproteine, HCV E2 und das humane SARS-Coronavirus-Protein S. Er ist ein Rezeptor für ICAM3, wahrscheinlich durch Bindung an mannoseähnliche Kohlenhydrate. Ist vermutlich ein Korezeptor für das SARS-Coronavirus. Sonstiges: In vitro ist es ein Rezeptor für HIV-1 und überträgt HIV-1 auf permissive T-Zellen. Online-Informationen: DC-SIGNR. Polymorphismus: Die Anzahl der Wiederholungen in der Tandem-Repeat-Domäne variiert zwischen 3 und 9 pro Allel und trägt somit neben alternativem Spleißen zu einer weiteren Variabilität bei. Die dargestellte Form mit 7 Wiederholungen erwies sich in einer Studie mit 350 kaukasischen Probanden als die häufigste (53,9 %). Ähnlichkeit: Enthält 1 C-Typ-Lektindomäne. Untereinheit: Homotetramer. Bindet an zahlreiche virale Oberflächenglykoproteine wie HIV-1 gp120, HIV-2 gp120, SIV gp120, Ebolavirus-Glykoproteine, HCV E2 und das S-Protein des humanen SARS-Coronavirus. Gewebespezifität: Vorwiegend stark exprimiert in Lebersinusendothelzellen und Lymphknoten. Kommt im Plazentaendothel, aber nicht in Makrophagen vor. Wird in Typ-II-Alveolarzellen und Lungenendothelzellen exprimiert. |