CD59 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
CD59
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | CD59 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CD59 |
| alternative Namen | CD59; MIC11; MIN1; MIN2; MIN3; MSK21; CD59 glycoprotein; 1F5 antigen; 20 kDa homologous restriction factor; HRF-20; HRF20; MAC-inhibitory protein; MAC-IP;MEM43 antigen; Membrane attack complex inhibition factor; MACIF; Membrane inhibitor of reactive lysis; MIRL; Protectin; CD59 |
| Gene ID | 966 |
| SwissProt ID | P13987 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von der internen Region des humanen CD59 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 51–100 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 16kDa |
Forschungsgebiet
| Complement and coagulation cascades;Hematopoietic cell lineage; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Zelloberflächen-Glykoprotein, das die komplementvermittelte Zelllyse reguliert und an der Signaltransduktion von Lymphozyten beteiligt ist. Dieses Protein ist ein starker Inhibitor des Komplement-Membranangriffskomplexes (MAC). Es bindet während der Bildung dieses Komplexes an Komplement C8 und/oder C9 und hemmt so den Einbau mehrerer Kopien von C9 in den Komplex, der für die Bildung osmotischer Poren notwendig ist. Dieses Protein spielt auch eine Rolle in Signaltransduktionswegen der T-Zell-Aktivierung. Mutationen in diesem Gen verursachen einen CD59-Mangel, eine Erkrankung, die zu hämolytischer Anämie und Thrombose sowie zu Hirninfarkten führt. Für dieses Gen wurden mehrere alternativ gespleißte Transkriptvarianten identifiziert, die für dasselbe Protein kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Erkrankung: Defekte in CD59 sind die Ursache für einen CD59-Mangel [MIM:612300]., Funktion: Starker Inhibitor der Wirkung des Komplement-Membranangriffskomplexes (MAC). Wirkt durch Bindung an die C8- und/oder C9-Komplemente des sich bildenden MAC und verhindert so den Einbau der für die vollständige Bildung der osmotischen Pore erforderlichen C9-Kopien. Dieser Inhibitor scheint speziesabhängig zu sein. Er ist an der Signaltransduktion für die T-Zell-Aktivierung beteiligt und bildet einen Komplex mit einer Proteintyrosinkinase. Funktion: Die lösliche Form aus dem Urin behält ihre spezifische Komplementbindungsaktivität, zeigt aber eine stark reduzierte Fähigkeit, die MAC-Assemblierung auf Zellmembranen zu hemmen. Online-Informationen: CD59-Mutationsdatenbank. PTM: Glykiert. Glykierung findet sich bei Diabetikern, jedoch nur in minimalen Mengen bei Nicht-Diabetikern. Glykiertes CD59 besitzt keine MAC-inhibitorische Funktion und trägt zu vaskulären Komplikationen bei Diabetes bei. PTM: N- und O-glykosyliert. Die N-Glykosylierung besteht hauptsächlich aus einer Familie biantennärer komplexer Strukturen mit und ohne Lactosamin-Erweiterungen und Fucose-Resten am äußeren Arm. Außerdem kommen signifikante Mengen an triantennären Komplexen (22 %) vor. Variable Sialylierung findet sich auch im Asn-43-Oligosaccharid. Die vorherrschenden O-Glykane sind monosialylierte Formen des Disaccharids Gal-β-1,3GalNAc, deren Anknüpfungsstellen wahrscheinlich an Thr-76 und Thr-77 liegen. Der GPI-Anker des löslichen Harn-CD59 besitzt kein Inositol-assoziiertes Phospholipid, sondern besteht aus sieben verschiedenen GPI-Ankervarianten mit einer oder mehreren Monosaccharideinheiten. Hauptvarianten enthalten Sialinsäure, Mannose und Glucosamin. Sialinsäure, die an einen N-Acetylhexosamin-Galactose-Arm gebunden ist, kommt in zwei Varianten vor. Ähnlichkeit: Enthält eine UPAR/Ly6-Domäne. Subzelluläre Lokalisation: Lösliche Form in verschiedenen Geweben. Untereinheit: Interagiert mit dem T-Zell-Oberflächenantigen CD2. |