CaSR Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
CASR
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | CaSR Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CASR |
| alternative Namen | CASR; GPRC2A; PCAR1; Extracellular calcium-sensing receptor; CaSR; Parathyroid cell calcium-sensing receptor; PCaR1 |
| Gene ID | 846 |
| SwissProt ID | P41180 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Kalzium-Rezeptor abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 854–903 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | 140kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor, der in den Parathormon (PTH)-produzierenden Hauptzellen der Nebenschilddrüse und in den Zellen der Nierentubuli exprimiert wird. Er erfasst geringfügige Veränderungen der Kalziumkonzentration im Blut und leitet diese Information an intrazelluläre Signalwege weiter, die die PTH-Sekretion oder den renalen Kationenhaushalt modulieren. Somit spielt dieses Protein eine essenzielle Rolle bei der Aufrechterhaltung der Mineralionenhomöostase. Mutationen in diesem Gen verursachen familiäre hypokalzurische Hyperkalzämie, familiären isolierten Hypoparathyreoidismus und neonatalen schweren primären Hyperparathyreoidismus. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Krankheit: Defekte im CASR-Gen sind die Ursache des autosomal-dominanten Hypoparathyreoidismus (FIH) [MIM:146200]. FIH ist durch Hypokalzämie und Hyperphosphatämie aufgrund einer unzureichenden Parathormonsekretion gekennzeichnet. Symptome sind Krampfanfälle, Tetanie und Krämpfe. Krankheit: Defekte im CASR-Gen sind die Ursache der familiären hypokalziurischen Hyperkalzämie Typ 1 (FHH) [MIM:145980], bei der die Aktivität des Rezeptors reduziert ist. FHH ist durch eine gestörte Kalziumhomöostase gekennzeichnet. Betroffene weisen eine leichte bis mäßige Hyperkalzämie, eine relative Hypokalziurie und unangemessen normale PTH-Werte auf. Krankheit: Defekte im CASR-Gen sind die Ursache des neonatalen schweren primären Hyperparathyreoidismus (NSHPT) [MIM:239200], bei dem die Aktivität des Rezeptors reduziert ist. NSHPT ist eine seltene, autosomal-rezessive, lebensbedrohliche Erkrankung, die durch sehr hohe Serumkalziumkonzentrationen, Skelettdemineralisierung und Nebenschilddrüsenhyperplasie gekennzeichnet ist. In einigen Fällen wurde NSHPT als homozygote Form der FHH nachgewiesen. Funktion: Der CASR-Rezeptor erfasst Veränderungen der extrazellulären Kalziumionenkonzentration. Die Aktivität dieses Rezeptors wird durch ein G-Protein vermittelt, das ein Phosphatidylinositol-Calcium-Second-Messenger-System aktiviert. PTM: N-glykosyliert. PTM: Ubiquitiniert durch RNF19A, was den proteasomalen Abbau induziert. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren 3. Untereinheit: Interagiert mit VCP und RNF19A. Gewebespezifität: Kommt in der Niere vor, nicht aber in Gehirn, Lunge, Leber, Herz, Skelettmuskulatur oder Plazenta. |