Calreticulin Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
Calreticulin
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Calreticulin Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Geliefert in 50 mM Tris-Glycin (pH 7,4), 0,15 M NaCl, 40 % Glycerin, 0,01 % Natriumazid und 0,05 % Schutzprotein. Haltbar für 12 Monate ab Erhalt. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | Calreticulin |
| alternative Namen | RO; CRT; SSA; cC1qR; HEL-S-99n |
| Gene ID | 811 |
| SwissProt ID | P27797 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des menschlichen Calreticulins |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,FC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000,IHC 1:200-1:500,ICC/IF 1:200-1:500,FC 1:10-1:100 |
| Molekulargewicht | Calculated MW:48 kDa; Observed MW:55 kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Calreticulin ist ein multifunktionelles Protein, das als wichtiges Ca²⁺-bindendes (Speicher-)Protein im Lumen des endoplasmatischen Retikulums fungiert. Es findet sich auch im Zellkern, was auf eine mögliche Rolle in der Transkriptionsregulation hindeutet. Calreticulin bindet an das synthetische Peptid KLGFFKR, dessen Aminosäuresequenz nahezu identisch mit der DNA-Bindungsdomäne der Superfamilie der Kernrezeptoren ist. Calreticulin bindet an Antikörper in bestimmten Seren von Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und Sjögren-Syndrom, die Anti-Ro/SSA-Antikörper enthalten. Es ist hochkonserviert zwischen den Spezies und befindet sich im endoplasmatischen und sarkoplasmatischen Retikulum, wo es möglicherweise Calcium bindet. Der N-Terminus von Calreticulin interagiert mit der DNA-Bindungsdomäne des Glukokortikoidrezeptors und verhindert dessen Bindung an sein spezifisches Glukokortikoid-Response-Element. Calreticulin kann die Bindung des Androgenrezeptors an sein hormonresponsives DNA-Element hemmen und die Transkriptionsaktivität des Androgenrezeptors und des Retinsäurerezeptors in vivo sowie die Retinsäure-induzierte neuronale Differenzierung inhibieren. Somit kann Calreticulin als wichtiger Modulator der Regulation der Gentranskription durch nukleäre Hormonrezeptoren fungieren. Systemischer Lupus erythematodes ist mit erhöhten Autoantikörpertitern gegen Calreticulin assoziiert, obwohl Calreticulin kein Ro/SS-A-Antigen ist. Frühere Publikationen bezeichneten Calreticulin als Ro/SS-A-Antigen, was jedoch später widerlegt wurde. Erhöhte Autoantikörpertiter gegen humanes Calreticulin finden sich bei Säuglingen mit komplettem angeborenem AV-Block, sowohl der IgG- als auch der IgM-Klasse. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008] |