Chk2 (Phospho-Ser516) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Affe
Genname
CHEK2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Chk2 (Phospho-Ser516) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Affe |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CHEK2 |
| alternative Namen | CHEK2; CDS1; CHK2; RAD53; Serine/threonine-protein kinase Chk2; CHK2 checkpoint homolog; Cds1 homolog; Hucds1; hCds1; Checkpoint kinase 2 |
| Gene ID | 11200 |
| SwissProt ID | O96017 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Chk2 im Bereich der Phosphorylierungsstelle Ser516 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 486–535 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 61kDa |
Forschungsgebiet
| Cell_Cycle_G1S;Cell_Cycle_G2M_DNA;p53; |
Hintergrund
| Als Reaktion auf DNA-Schäden und Replikationsblockaden wird der Zellzyklus durch die Kontrolle wichtiger Zellzyklusregulatoren angehalten. Das von diesem Gen kodierte Protein ist ein Zellzyklus-Checkpoint-Regulator und ein potenzieller Tumorsuppressor. Es enthält eine für die Aktivierung als Reaktion auf DNA-Schäden essentielle Forkhead-assoziierte Protein-Interaktionsdomäne und wird bei Replikationsblockaden und DNA-Schäden rasch phosphoryliert. Im aktivierten Zustand hemmt das kodierte Protein die CDC25C-Phosphatase, verhindert so den Eintritt in die Mitose und stabilisiert das Tumorsuppressorprotein p53, was zu einem Zellzyklusarrest in der G1-Phase führt. Darüber hinaus interagiert dieses Protein mit BRCA1 und phosphoryliert es, wodurch BRCA1 das Überleben nach DNA-Schäden wiederherstellen kann. Mutationen in diesem Gen wurden mit dem Li-Fraumeni-Syndrom in Verbindung gebracht, einem hoch penetranten familiären Krebsphänotyp, der üblicherweise mit vererbten Mutationen in p53/TP53 assoziiert ist. Defekte in CHEK2 sind mit dem Li-Fraumeni-Syndrom Typ 2 (LFS2) [MIM:609265] assoziiert; einem hoch penetranten familiären Krebsphänotyp, der üblicherweise mit vererbten Mutationen in p53/TP53 assoziiert ist. Defekte in CHEK2 finden sich bei einigen Patienten mit Osteosarkom (OSRC) [MIM:259500]. Defekte in CHEK2 finden sich bei einigen Patienten mit Prostatakrebs (CaP) [MIM:176807]. Enzymregulation: Wird als Reaktion auf DNA-Schäden und Replikationsblockaden schnell an Thr-68 durch MLTK phosphoryliert. Die Kinaseaktivität wird auch durch Autophosphorylierung hochreguliert. Funktion: Reguliert Zellzyklus-Kontrollpunkte und Apoptose als Reaktion auf DNA-Schäden, insbesondere auf DNA-Doppelstrangbrüche. Hemmt die CDC25C-Phosphatase durch Phosphorylierung an Ser-216 und verhindert so den Eintritt in die Mitose. Spielt möglicherweise auch eine Rolle in der Meiose. Reguliert den Tumorsuppressor TP53 durch Phosphorylierung an Thr-18 und Ser-20. Ähnlichkeit: Gehört zur Proteinkinase-Superfamilie. CAMK Ser/Thr Proteinkinase-Familie. CHK2-Subfamilie. Ähnlichkeit: Enthält eine FHA-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält eine Proteinkinase-Domäne. Subzelluläre Lokalisation: Isoform 10 ist in der gesamten Zelle vorhanden. Gewebespezifität: Hohe Expression findet sich in Hoden, Milz, Dickdarm und peripheren Blutleukozyten. Eine geringe Expression findet sich in anderen Geweben. |