Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen gespaltenen Faktor VII LC (R212)
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
F7
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen gespaltenen Faktor VII LC (R212) |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | F7 |
| alternative Namen | F7; Coagulation factor VII; Proconvertin; Serum prothrombin conversion accelerator; SPCA; Eptacog alfa |
| Gene ID | 2155 |
| SwissProt ID | P08709 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von humanem FA7 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 171–220 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 17kDa |
Forschungsgebiet
| Complement and coagulation cascades; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für den Gerinnungsfaktor VII, einen Vitamin-K-abhängigen Faktor, der für die Hämostase essenziell ist. Dieser Faktor zirkuliert im Blut als Zymogen und wird durch Faktor IXa, Faktor Xa, Faktor XIIa oder Thrombin mittels geringfügiger Proteolyse in seine aktive Form umgewandelt. Bei der Aktivierung von Faktor VII entstehen eine schwere Kette mit einer katalytischen Domäne und eine leichte Kette mit zwei EGF-ähnlichen Domänen. Die beiden Ketten werden durch eine Disulfidbrücke zusammengehalten. In Gegenwart von Faktor III und Calciumionen aktiviert der aktivierte Faktor die Gerinnungskaskade weiter, indem er Faktor IX in Faktor IXa und/oder Faktor X in Faktor Xa umwandelt. Defekte in diesem Gen können zu Koagulopathien führen. Alternatives Spleißen führt zu mehreren Transkriptvarianten, die für verschiedene Isoformen kodieren, welche ähnliche proteolytische Prozesse durchlaufen können, um reife Polypeptide zu generieren. [bereitgestellt von RefSeq, Aug. 2015], katalytische Aktivität: Selektive Spaltung der Arg-Ile-Bindung in Faktor X zur Bildung von Faktor Xa., Erkrankung: Defekte in F7 sind die Ursache des Faktor-VII-Mangels [MIM:227500]. Faktor-VII-Mangel ist eine seltene, erbliche Blutgerinnungsstörung. Das klinische Bild kann sehr schwerwiegend sein, mit frühzeitigem Auftreten von intrazerebralen Blutungen oder Hämarthrosen, oder im Gegensatz dazu moderat mit kutanen und mukosalen Blutungen (Nasenbluten, Menorrhagie) oder Blutungen nach chirurgischen Eingriffen. Zahlreiche Betroffene sind trotz eines sehr niedrigen F7-Spiegels völlig asymptomatisch., Funktion: Initiiert den extrinsischen Weg der Blutgerinnung. Serinprotease, die im Blut als Zymogen zirkuliert. Faktor VII wird durch Faktor Xa, Faktor XIIa, Faktor IXa oder Thrombin durch geringfügige Proteolyse in Faktor VIIa umgewandelt. In Gegenwart von Gewebefaktor und Calciumionen wandelt Faktor VIIa dann durch begrenzte Proteolyse Faktor X in Faktor Xa um. Faktor VIIa wandelt in Gegenwart von Gewebefaktor und Kalzium auch Faktor IX in Faktor IXa um.,Online-Informationen:Faktor-VII-Eintrag,Online-Informationen:Die Datenbank für menschliche Mutationen und Polymorphismen in Singapur,pharmazeutisch:Erhältlich unter den Namen Niastase oder Novoseven (Novo Nordisk). Wird zur Behandlung von Blutungsereignissen bei Hämophilie-A- oder -B-Patienten mit Antikörpern gegen die Gerinnungsfaktoren VIII oder IX eingesetzt. Polymorphismus: Individuen mit dem Q-Allel (Gln-413) scheinen eine geringere Anfälligkeit für Myokardinfarkt zu haben. PTM: Die eisen- und 2-Oxoglutarat-abhängige 3-Hydroxylierung von Aspartat und Asparagin ist innerhalb der EGF-Domänen stereospezifisch (R). PTM: Die Vitamin-K-abhängige, enzymatische Carboxylierung einiger Glutamatreste ermöglicht dem modifizierten Protein die Bindung von Calcium. Ähnlichkeit: Gehört zur Peptidase-S1-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine Gla-Domäne (γ-Carboxyglutamat). Ähnlichkeit: Enthält eine Peptidase-S1-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält zwei EGF-ähnliche Domänen. Untereinheit: Heterodimer aus einer leichten und einer schweren Kette, die durch einen β-Kettenstrang verbunden sind. Disulfidbindung, Gewebespezifität: Plasma. |