DNA-Pol-I-Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
POLI
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | DNA-Pol-I-Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | POLI |
| alternative Namen | POLI; RAD30B; DNA polymerase iota; Eta2; RAD30 homolog B |
| Gene ID | 11201 |
| SwissProt ID | Q9UNA4 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem POLI, hergestellt. Aminosäurebereich: 641–690 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 85kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Katalytische Aktivität: Desoxynukleosidtriphosphat + DNA(n) = Diphosphat + DNA(n+1). Cofaktor: Magnesium. Domäne: Der katalytische Kern besteht aus den Subdomänen „Finger“, „Handfläche“ und „Daumen“, wobei die Subdomänen „Finger“ und „Daumen“ deutlich kleiner sind als bei hochpräzisen Polymerasen. Aminosäurereste aus fünf Sequenzmotiven der Y-Familie gruppieren sich um eine aktive Spalte, die DNA- und Nukleotidsubstrate mit weniger strengen geometrischen Einschränkungen aufnehmen kann. Dies führt zu höheren Fehlerraten und geringerer Prozessivität. Funktion: Fehleranfällige DNA-Polymerase, die spezifisch an der DNA-Reparatur beteiligt ist. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Transläsionssynthese, bei der die normalen hochpräzisen DNA-Polymerasen nicht ablaufen können und die DNA-Synthese zum Stillstand kommt. Sie bevorzugt die Hoogsteen-Basenpaarung im aktiven Zentrum. Gegenüber einer Adenosin-Vorlage fügt sie die korrekte Base mit hoher Genauigkeit ein. Gegenüber einer Thymidin-Vorlage zeigt sie geringe Genauigkeit und Effizienz und fügt bevorzugt Guanosin ein. Kann bei der Hypermutation von Immunglobulin-Genen eine Rolle spielen. Bildet an abasischen Stellen eine Schiffsche Base mit 5'-Desoxyribosephosphat, besitzt aber möglicherweise keine Lyaseaktivität. Ähnlichkeit: Gehört zur DNA-Polymerase-Typ-Y-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine umuC-Domäne. Subzelluläre Lokalisation: Akkumuliert nach DNA-Schädigung an Replikationsgabeln. Untereinheit: Bindet (durch Ähnlichkeit) an REV1L. Bindet an POLH. Gewebespezifität: Ubiquitär. Wird im Hoden stark exprimiert. Katalytische Aktivität: Desoxynukleosidtriphosphat + DNA(n) = Diphosphat + DNA(n+1). Cofaktor: Magnesium. Domäne: Der katalytische Kern besteht aus Finger-, Handflächen- und Daumen-Subdomänen, wobei die Finger- und Daumen-Subdomänen deutlich kleiner sind als bei hochpräzisen Polymerasen. Aminosäurereste aus fünf Sequenzmotiven der Y-Familie gruppieren sich um eine aktive Spalte, die DNA- und Nukleotidsubstrate mit weniger strengen geometrischen Einschränkungen aufnehmen kann, was zu höheren Fehlerraten und geringerer Prozessivität führt. Funktion: Fehleranfällige DNA-Polymerase, die spezifisch an der DNA-Reparatur beteiligt ist. Spielt eine wichtige Rolle bei der Transläsionssynthese, bei der die normalerweise hochpräzisen DNA-Polymerasen nicht aktiv werden können und die DNA-Synthese zum Erliegen kommt. Bevorzugt die Hoogsteen-Basenpaarung im aktiven Zentrum. Fügt die korrekte Base mit hoher Genauigkeit gegenüber einer Adenosin-Vorlage ein. Zeigt geringe Genauigkeit und Effizienz gegenüber einer Thymidin-Vorlage, wo bevorzugt Guanosin eingebaut wird. Könnte an der Hypermutation von Immunglobulin-Genen beteiligt sein. Bildet an abasischen Stellen eine Schiffsche Base mit 5'-Desoxyribosephosphat, besitzt aber möglicherweise keine Lyaseaktivität. Ähnlichkeit: Gehört zur DNA-Polymerase-Typ-Y-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine umuC-Domäne. Subzelluläre Lokalisation: Akkumuliert nach DNA-Schädigung an Replikationsgabeln. Untereinheit: Bindet (aufgrund von Ähnlichkeit) an REV1L und POLH. Gewebespezifität: Ubiquitär. Stark exprimiert im Hoden. |