DP-2 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte, Affe
Genname
TFDP2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | DP-2 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte, Affe |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | TFDP2 |
| alternative Namen | TFDP2; DP2; Transcription factor Dp-2; E2F dimerization partner 2 |
| Gene ID | 7029 |
| SwissProt ID | Q14188 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von humanem DP-2 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 64–113 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 49kDa |
Forschungsgebiet
| Cell_Cycle_G1S;Cell_Cycle_G2M_DNA; |
Hintergrund
| Das Gen gehört zur Familie der Transkriptionsfaktoren der DP-Familie. Das kodierte Protein bildet Heterodimere mit den E2F-Transkriptionsfaktoren, was zur transkriptionellen Aktivierung zellzyklusregulierter Gene führt. Alternatives Spleißen erzeugt mehrere Transkriptvarianten. [bereitgestellt von RefSeq, Mai 2010] Alternative Produkte: Es scheinen weitere Isoformen zu existieren. Für einige Isoformen fehlt möglicherweise die experimentelle Bestätigung. Funktion: Kann die E2F-abhängige Transkription stimulieren. Bindet kooperativ mit Mitgliedern der E2F-Familie über die E2-Erkennungssequenz 5'-TTTC[CG]CGC-3' an die DNA. Diese Sequenz befindet sich in der Promotorregion zahlreicher Gene, deren Produkte an der Zellzyklusregulation oder der DNA-Replikation beteiligt sind. Der DP2/E2F-Komplex ist an der Kontrolle des Zellzyklusübergangs von der G1- zur S-Phase beteiligt. Der E2F-1/DP-Komplex scheint sowohl Zellproliferation als auch Apoptose zu vermitteln. (PTM: Phosphoryliert. Ähnlichkeit: Gehört zur E2F/DP-Familie.) Untereinheit: Bestandteil des DRTF1/E2F-Transkriptionsfaktorkomplexes. Bildet Heterodimere mit Mitgliedern der E2F-Familie. Der Komplex kann mit hypophosphoryliertem Retinoblastomprotein RB1 und verwandten Proteinen (RBL1 und RBL2) interagieren, welche die Transaktivierungsdomäne von E2F hemmen. Während des Zellzyklus wird RB in der mittleren bis späten G1-Phase phosphoryliert, löst sich vom DRTF1/E2F-Komplex und macht E2F transkriptionell aktiv. Virale Onkoproteine, insbesondere E1A, T-Antigen und HPV E7, können RB binden und so den aktiven Komplex freisetzen. Interagiert mit GMCL (aufgrund von Ähnlichkeit). Bestandteil des DREAM-Komplexes (auch LINC-Komplex genannt), der mindestens aus E2F4, E2F5, LIN9, LIN37, LIN52, LIN54, MYBL1, MYBL2, RBL1, RBL2, RBBP4, TFDP1 und TFDP2 besteht. Der Komplex ist in ruhenden Zellen vorhanden, wo er zellzyklusabhängige Gene reprimiert. Er dissoziiert in der S-Phase, wenn LIN9, LIN37, LIN52 und LIN54 einen Subkomplex bilden, der an MYBL2 bindet. Gewebespezifität: Hohe Konzentrationen in Herz- und Skelettmuskulatur. Auch in Plazenta, Niere, Gehirn, Lunge und Leber nachweisbar. Das Vorkommen und die Menge der verschiedenen Transkripte scheinen in unterschiedlichen Geweben und Zelllinien deutlich zu variieren. |