E2F-4/5 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte, Affe
Genname
E2F4/E2F5
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | E2F-4/5 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte, Affe |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | E2F4/E2F5 |
| alternative Namen | E2F4; Transcription factor E2F4; E2F-4; E2F5; Transcription factor E2F5; E2F-5 |
| Gene ID | 1874/1875 |
| SwissProt ID | Q16254/Q15329 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem E2F4, hergestellt. Aminosäurebereich: 51–100 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 44kDa |
Forschungsgebiet
| Cell_Cycle_G1S;Cell_Cycle_G2M_DNA;TGF-beta; |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein gehört zur E2F-Familie der Transkriptionsfaktoren. Die E2F-Familie spielt eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Zellzyklus und der Wirkung von Tumorsuppressorproteinen und ist zudem ein Ziel der transformierenden Proteine kleiner DNA-Tumorviren. Die E2F-Proteine besitzen mehrere evolutionär konservierte Domänen, die in den meisten Mitgliedern der Familie vorkommen. Zu diesen Domänen gehören eine DNA-Bindungsdomäne, eine Dimerisierungsdomäne, die die Interaktion mit den differenzierungsregulierten Transkriptionsfaktoren (DP) bestimmt, eine Transaktivierungsdomäne, die reich an sauren Aminosäuren ist, und eine in die Transaktivierungsdomäne eingebettete Assoziationsdomäne für Tumorsuppressorproteine. Dieses Protein bindet an alle drei Tumorsuppressorproteine pRB, p107 und p130, wobei die Affinität zu den beiden letztgenannten höher ist. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Unterdrückung proliferationsassoziierter genetischer Prozesse. Entwicklungsstadium: Es ist im wachstumsarretierten Zustand vorhanden und seine Menge ändert sich nicht signifikant, wenn Zellen in den Zellzyklus eintreten und ihn durchlaufen. Funktion: Transkriptionsaktivator, der kooperativ mit DP-Proteinen über die E2-Erkennungssequenz 5'-TTTC[CG]CGC-3' an DNA bindet. Diese Sequenz befindet sich in der Promotorregion zahlreicher Gene, deren Produkte an der Zellzyklusregulation oder der DNA-Replikation beteiligt sind. Der DRTF1/E2F-Komplex steuert den Übergang von der G1- zur S-Phase des Zellzyklus. E2F-4 bindet mit hoher Affinität an RBL1 und RBL2. In einigen Fällen kann es auch an das RB-Protein binden. Polymorphismus: Die Poly-Ser-Region von E2F4 ist polymorph, und die Anzahl der Serinreste variiert in der Population (von 8 bis 17). Die Variation könnte mit der Tumorentstehung assoziiert sein. PTM: In vivo differentiell phosphoryliert. Ähnlichkeit: Gehört zur E2F/DP-Familie. Untereinheit: Bestandteil des DRTF1/E2F-Transkriptionsfaktorkomplexes. Bindet kooperativ mit DP-1 an E2F-Bindungsstellen. Das E2F4/DP-1-Dimer interagiert bevorzugt mit dem Taschenprotein RBL1, welches die Transaktivierungsdomäne von E2F hemmt. Eine geringere Affinität wurde für die Interaktion mit dem Retinoblastomprotein RB1 gefunden. Interagiert mit TRRAP, welches wahrscheinlich dessen Interaktion mit Histonacetyltransferase-Komplexen vermittelt und so zur Transkriptionsaktivierung führt. Interagiert mit HCFC1. Bestandteil des DREAM-Komplexes (auch LINC-Komplex genannt), der mindestens aus E2F4, E2F5, LIN9, LIN37, LIN52, LIN54, MYBL1, MYBL2, RBL1, RBL2, RBBP4, TFDP1 und TFDP2 besteht. Der Komplex ist in ruhenden Zellen vorhanden, wo er zellzyklusabhängige Gene reprimiert. Er dissoziiert in der S-Phase, wenn LIN9, LIN37, LIN52 und LIN54 einen Subkomplex bilden, der an MYBL2 bindet. Gewebespezifität: In allen untersuchten Geweben nachweisbar, einschließlich Herz, Gehirn, Plazenta, Lunge, Leber, Skelettmuskulatur, Niere und Pankreas. |