Endo G (1G19) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ENDOG
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Endo G (1G19) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ENDOG |
| alternative Namen | EndoG; EndonucleaseG; Mitochondrial endonuclease G; NUCG_HUMAN; |
| Gene ID | 2021 |
| SwissProt ID | Q14249 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen Endo G |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000 |
| Molekulargewicht | 33kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Endo G ist eine nukleär kodierte Endonuklease, die in den Mitochondrien lokalisiert ist. Das kodierte Protein spaltet DNA an GC-reichen Abschnitten. Es kann die von der DNA-Polymerase γ benötigten RNA-Primer generieren, um die Replikation der mitochondrialen DNA zu initiieren. Die Endonuklease katalysiert bevorzugt die Spaltung doppelsträngiger, 5-Hydroxymethylcytosin (5hmC)-modifizierter DNA (PubMed:25355512). Das 5hmC-modifizierte Nukleotid erhöht nicht die Bindungsaffinität, sondern die Spaltungseffizienz und spezifiziert die Spaltstelle für die modifizierten DNAs (durch Sequenzähnlichkeit). Es zeigt eine signifikant höhere Affinität zu viersträngigen Holliday-Strukturen als zu doppelsträngiger und einzelsträngiger DNA (durch Sequenzähnlichkeit). Es fördert die konservative Rekombination, wenn die DNA 5hmC-modifiziert ist (PubMed:25355512). Es fördert die Autophagie durch die Suppression von mTOR über dessen Phosphorylierungs-vermittelte Interaktion mit YWHAG und dessen Endonuklease-Aktivität, die die DNA-Schadensantwort vermittelt (PubMed:33473107). Die GSK3-β-vermittelte Phosphorylierung von ENDOG verstärkt dessen Interaktion mit YWHAG, was zur Freisetzung von TSC2 und PIK3C3 von YWHAG führt und somit den mTOR-Signalweg supprimiert und die Autophagie initiiert (PubMed:33473107). Es fördert die Spaltung von mtDNA als Reaktion auf oxidativen und nitrosativen Stress und induziert dadurch die kompensatorische mtDNA-Replikation (PubMed:29719607). |