ErbB-3 Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ERBB3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | ErbB-3 Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ERBB3 |
| alternative Namen | ERBB3; HER3; Receptor tyrosine-protein kinase erbB-3; Proto-oncogene-like protein c-ErbB-3; Tyrosine kinase-type cell surface receptor HER3 |
| Gene ID | 2065 |
| SwissProt ID | P21860 |
| Immunogen | Synthetisiertes Peptid, abgeleitet von ErbB-3 . im Aminosäurebereich: 1140-1220 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 150-210kDa |
Forschungsgebiet
| ErbB_HER;Calcium;Endocytosis; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Mitglied der Familie der epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren (EGFR), einer Gruppe von Rezeptor-Tyrosinkinasen. Dieses membrangebundene Protein besitzt eine Neuregulin-Bindungsdomäne, jedoch keine aktive Kinasedomäne. Es kann daher zwar an diesen Liganden binden, das Signal aber nicht durch Proteinphosphorylierung in die Zelle weiterleiten. Es bildet jedoch Heterodimere mit anderen Mitgliedern der EGFR-Familie, die Kinaseaktivität aufweisen. Die Heterodimerisierung führt zur Aktivierung von Signalwegen, die Zellproliferation oder -differenzierung bewirken. Eine Amplifikation dieses Gens und/oder eine Überexpression seines Proteins wurden bei zahlreichen Krebsarten, darunter Prostata-, Blasen- und Brusttumoren, beschrieben. Alternative Spleißvarianten, die für verschiedene Isoformen kodieren, wurden charakterisiert. Einer dieser Isoformen fehlt die Intermembranregion; sie wird extrazellulär sezerniert. Diese Form moduliert die Aktivität der katalytischen Reaktion: ATP + α-[Protein]-L-Tyrosin = ADP + α-[Protein]-L-Tyrosinphosphat. Erkrankung: Defekte im ERBB3-Gen sind die Ursache des letalen kongenitalen Kontraktursyndroms Typ 2 (LCCS2) [MIM:607598], auch bekannt als israelisches Beduinen-Multiple-Kontraktursyndrom Typ A. LCCS2 ist eine autosomal-rezessive neurogene Form einer neonatal letalen Arthrogrypose, die mit einer Atrophie des Vorderhorns des Rückenmarks einhergeht. Das LCCS2-Syndrom ist gekennzeichnet durch multiple Gelenkkontrakturen, Vorderhornatrophie des Rückenmarks und eine stark vergrößerte Harnblase als charakteristisches Merkmal. Der Phänotyp deutet auf eine neuropathische Ätiologie des Rückenmarks hin. Erkrankung: Überexprimiert in einer Untergruppe menschlicher Mammakarzinome. Domäne: Der zytoplasmatische Teil des Rezeptors kann mit den SH2- oder SH3-Domänen vieler Signaltransduktionsproteine interagieren. Funktion: Bindet an Neureguline und NTAK und wird durch diese aktiviert. PTM: Die Ligandenbindung erhöht die Phosphorylierung an Tyrosinresten und fördert die Assoziation mit der p85-Untereinheit der Phosphatidylinositol-3-Kinase. Ähnlichkeit: Gehört zur Proteinkinase-Superfamilie. Tyrosin-Proteinkinase-Familie. EGF-Rezeptor-Subfamilie. Ähnlichkeit: Enthält eine Proteinkinase-Domäne. Untereinheit: Heterodimer mit jedem der anderen ERBB-Rezeptoren (potenziell). Interagiert mit CSPG5, PA2G4 und MUC1. Gewebespezifität: Epithelgewebe und Gehirn. |