FEN-1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
FEN1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | FEN-1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | FEN1 |
| alternative Namen | FEN1; RAD2; Flap endonuclease 1; FEN-1; DNase IV; Flap structure-specific endonuclease 1; Maturation factor 1; MF1; hFEN-1 |
| Gene ID | 2237 |
| SwissProt ID | P39748 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem FEN1, hergestellt. Aminosäurebereich: 86–135 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:200-1:1000,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 42kDa |
Forschungsgebiet
| DNA replication;Base excision repair;Non-homologous end-joining; |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein entfernt 5'-überhängende DNA-Abschnitte bei der Reparatur und prozessiert die 5'-Enden von Okazaki-Fragmenten bei der DNA-Synthese des Folgestrangs. Die direkte physikalische Interaktion zwischen diesem Protein und der AP-Endonuklease 1 während der Basenexzisionsreparatur langer DNA-Abschnitte ermöglicht die koordinierte Beladung des Substrats durch die Proteine und somit die Substratweitergabe von einem Enzym zum anderen. Das Protein gehört zur XPG/RAD2-Endonukleasefamilie und ist eines von zehn Proteinen, die für die zellfreie DNA-Replikation essenziell sind. DNA-Sekundärstrukturen können die Prozessierung von DNA-Abschnitten an bestimmten Trinukleotid-Wiederholungen längenabhängig hemmen, indem sie das 5'-Ende des Abschnitts verdecken, das sowohl für die Bindung als auch für die Spaltung durch das von diesem Gen kodierte Protein notwendig ist. Daher können Sekundärstrukturen die Schutzfunktion dieses Proteins beeinträchtigen und zu ortsspezifischen Trinukleotid-Expansionen führen. (Cofaktor: Bindet 2 Magnesiumionen pro Untereinheit. Diese sind wahrscheinlich an der vom Enzym katalysierten Reaktion beteiligt.) Kann nach Substratbindung ein zusätzliches drittes Magnesiumion binden. Funktion: Endonuklease, die die 5'-überhängende Flap-Struktur spaltet, die durch Verdrängungssynthese entsteht, wenn die DNA-Polymerase auf das 5'-Ende eines nachfolgenden Okazaki-Fragments trifft. Besitzt außerdem 5'-3'-Exonukleaseaktivität an gespaltener oder lückenhafter doppelsträngiger DNA und weist RNase-H-Aktivität auf. PTM: Acetyliert durch EP300. Die Acetylierung hemmt sowohl die Endonuklease- als auch die Exonukleaseaktivität. Die Acetylierung reduziert auch die DNA-Bindungsaktivität, beeinflusst aber nicht die Interaktion mit PCNA oder EP300. Ähnlichkeit: Gehört zur XPG/RAD2-Endonukleasefamilie. FEN1-Subfamilie. Untereinheit: Interagiert mit PCNA. Die C-terminale Domäne bindet an EP300. Kann gleichzeitig an PCNA und EP300 binden. |