FH(7F1)-Maus-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
monoklonaler Maus-Antikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
FH
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | FH(7F1)-Maus-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | monoklonaler Maus-Antikörper |
| Wirt | Maus |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | PBS, pH 7,4, mit 0,5 % Schutzprotein, 0,02 % neuartigem Konservierungsmittel N als Konservierungsmittel und 50 % Glycerin. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | FH |
| alternative Namen | Fumarate hydratase, mitochondrial (Fumarase) (EC 4.2.1.2) |
| Gene ID | 2271 |
| SwissProt ID | P07954 |
| Immunogen | Synthetisches Peptid von FH |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:3000,IHC 1:50-1:300,ICC/IF 1:100-1:200 |
| Molekulargewicht | 50kDa |
Forschungsgebiet
| Citrate cycle (TCA cycle);Pathways in cancer;Renal cell carcinoma; |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein ist ein enzymatischer Bestandteil des Tricarbonsäurezyklus (TCA-Zyklus), auch Krebszyklus genannt, und katalysiert die Bildung von L-Malat aus Fumarat. Es existiert sowohl in einer cytosolischen als auch in einer N-terminal verlängerten Form, die sich lediglich im Translationsstartpunkt unterscheiden. Die N-terminal verlängerte Form wird in die Mitochondrien transportiert, wo die Entfernung der Verlängerung die gleiche Form wie im Cytoplasma erzeugt. Es ähnelt einigen thermostabilen Fumarasen der Klasse II und fungiert als Homotetramer. Mutationen in diesem Gen können zu Fumarasemangel und in der Folge zu einer progressiven Enzephalopathie führen. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], katalytische Aktivität: (S)-Malat = Fumarat + H₂O., Krankheit: Defekte im FH-Gen sind die Ursache für Fumarasemangel (FD) [MIM:606812], auch bekannt als Fumarazidurie. Die Fabry-Krankheit (FD) ist durch eine fortschreitende Enzephalopathie, Entwicklungsverzögerung, Muskelhypotonie, Hirnatrophie sowie Laktat- und Pyruvatazidose gekennzeichnet. Defekte im FH-Gen verursachen hereditäre Leiomyomatose und Nierenzellkarzinom (HLRCC) [MIM:605839]. Defekte im FH-Gen verursachen außerdem multiple kutane und uterine Leiomyome (MCUL1) [MIM:150800]. MCUL1 ist eine autosomal-dominante Erkrankung, bei der Betroffene gutartige Tumore der glatten Muskulatur (Leiomyome) der Haut entwickeln. Betroffene Frauen entwickeln in der Regel auch Leiomyome der Gebärmutter (Myome). Das Protein wirkt auch als Tumorsuppressor. Es besitzt zwei Substratbindungsstellen: die katalytische A-Stelle und die nicht-katalytische B-Stelle, die möglicherweise eine Rolle beim Transfer von Substrat oder Produkt zwischen dem aktiven Zentrum und dem Lösungsmittel spielt. Alternativ kann die B-Bindungsstelle allosterische Effektoren binden. Stoffwechselweg: Kohlenhydratstoffwechsel; Citratzyklus. PTM: Die zytoplasmatische Isoform ist an Position 2 acetyliert. Ähnlichkeit: Gehört zur Fumarase/Aspartase-Familie der Klasse II. Fumarase-Unterfamilie. Untereinheit: Homotetramer. |