GABA B-Rezeptor 1 (17L17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
GABBR1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | GABA B-Rezeptor 1 (17L17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | GABBR1 |
| alternative Namen | GABA-B receptor 1; GABA-B-R1; GABAB R1; GABAB subunit 1c; GABABR1; GABBR1 3; Gamma aminobutyric acid (GABA) B receptor 1; Gb1; GPRC3A; |
| Gene ID | 2550 |
| SwissProt ID | Q9UBS5 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des menschlichen GABBR1 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:200-1:500,IF-P 1:200-1:500 |
| Molekulargewicht | 108kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroactive ligand-receptor interaction; |
Hintergrund
| GABA-Rezeptor. Die Aktivität dieses Rezeptors wird durch G-Proteine vermittelt, welche die Adenylylcyclase-Aktivität hemmen, die Phospholipase A2 stimulieren, Kaliumkanäle aktivieren, spannungsabhängige Calciumkanäle inaktivieren und die Hydrolyse von Inositolphospholipiden modulieren. Er spielt eine entscheidende Rolle bei der Feinabstimmung der inhibitorischen synaptischen Transmission. Er ist Bestandteil eines heterodimeren, G-Protein-gekoppelten GABA-Rezeptors, der aus GABBR1 und GABBR2 besteht (PubMed:9872316, PubMed:9872744, PubMed:15617512, PubMed:18165688, PubMed:22660477, PubMed:24305054). Innerhalb des heterodimeren GABA-Rezeptors scheint nur GABBR1 Agonisten zu binden, während GABBR2 die Kopplung an G-Proteine vermittelt (PubMed:18165688). Die Ligandenbindung bewirkt eine Konformationsänderung, die über Guaninnukleotid-bindende Proteine (G-Proteine) die Signalübertragung auslöst und die Aktivität nachgeschalteter Effektoren wie der Adenylatcyclase moduliert (PubMed:10906333, PubMed:10773016, PubMed:10075644, PubMed:9872744, PubMed:24305054). Die Signalübertragung hemmt die Adenylatcyclase, stimuliert die Phospholipase A2, aktiviert Kaliumkanäle, inaktiviert spannungsabhängige Calciumkanäle und moduliert die Hydrolyse von Inositolphospholipiden (PubMed:10075644). Calcium ist für die hochaffine Bindung an GABA erforderlich (durch Ähnlichkeit). Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Feinabstimmung der inhibitorischen synaptischen Übertragung (PubMed:9844003). Der präsynaptische GABA-Rezeptor hemmt die Neurotransmitterfreisetzung durch Herunterregulierung von hochspannungsaktivierten Calciumkanälen, während der postsynaptische GABA-Rezeptor die neuronale Erregbarkeit durch Aktivierung einer prominenten einwärtsgleichrichtenden Kaliumleitfähigkeit (Kir) verringert, die den späten inhibitorischen postsynaptischen Potenzialen zugrunde liegt (PubMed:9844003, PubMed:9872316, PubMed:10075644, PubMed:9872744, PubMed:22660477). Er ist nicht nur an der synaptischen Hemmung, sondern wahrscheinlich auch an der Langzeitpotenzierung im Hippocampus, dem Tiefschlaf, der Muskelrelaxation und der Schmerzhemmung beteiligt. Er wird durch (-)-Baclofen und CGP27492 aktiviert und durch Phaclofen blockiert (PubMed:9844003, PubMed:9872316, PubMed:24305054). |