GABAA Rδ Polyklonaler Kaninchen-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
GABRD
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | GABAA Rδ Polyklonaler Kaninchen-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | GABRD |
| alternative Namen | GABRD; Gamma-aminobutyric acid receptor subunit delta; GABA(A) receptor subunit delta |
| Gene ID | 2563 |
| SwissProt ID | O14764 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid aus humanem GABRD hergestellt. Aminosäurebereich: 141–190 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 51kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroactive ligand-receptor interaction; |
Hintergrund
| Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter im Säugetiergehirn. Dort wirkt sie an GABA-A-Rezeptoren, die ligandengesteuerte Chloridkanäle sind. Die Chloridleitfähigkeit dieser Kanäle kann durch Substanzen wie Benzodiazepine, die an den GABA-A-Rezeptor binden, moduliert werden. Der GABA-A-Rezeptor ist in der Regel pentamer und besteht aus fünf Untereinheiten: α, β, γ, δ und γ. Dieses Gen kodiert die δ-Untereinheit. Mutationen in diesem Gen wurden mit einer erhöhten Anfälligkeit für generalisierte Epilepsie mit Fieberkrämpfen vom Typ 5 in Verbindung gebracht. Alternativ gespleißte Transkriptvarianten dieses Gens wurden beschrieben, ihre biologische Relevanz ist jedoch noch nicht geklärt. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Erkrankung: Defekte im GABRD-Gen sind die Ursache für die Anfälligkeit für generalisierte Epilepsie mit Fieberkrämpfen plus Typ 5 (GEFS+5) [MIM:604233]. Generalisierte Epilepsie mit Fieberkrämpfen plus bezeichnet eine seltene familiäre Erkrankung mit unvollständiger Penetranz und großer intrafamiliärer Variabilität. Betroffene Patienten zeigen Fieberkrämpfe, die mitunter über das 6. Lebensjahr hinaus anhalten, und/oder verschiedene afebrilen Anfallstypen. GEFS+ ist eine Erkrankung, die Fieberkrämpfe, generalisierte Krampfanfälle (oftmals ausgelöst durch Fieber ab dem 6. Lebensjahr) und partielle Krampfanfälle mit unterschiedlichem Schweregrad kombiniert. Funktion: GABA, der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter im Gehirn von Wirbeltieren, vermittelt die neuronale Hemmung durch Bindung an den GABA/Benzodiazepin-Rezeptor und Öffnung eines integralen Chloridkanals. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der ligandengesteuerten Ionenkanäle (TC 1.A.9). Untereinheit: Im Allgemeinen pentamer. Es gibt fünf Arten von GABA(A)-Rezeptorketten: α, β, γ, δ und γ. |