GluR-1 (Phospho-Ser863) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
GRIA1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | GluR-1 (Phospho-Ser863) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | GRIA1 |
| alternative Namen | GRIA1; GLUH1; GLUR1; Glutamate receptor 1; GluR-1; AMPA-selective glutamate receptor 1; GluR-A; GluR-K1; Glutamate receptor ionotropic; AMPA 1; GluA1 |
| Gene ID | 2890 |
| SwissProt ID | P42261 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen GluR1 im Bereich der Phosphorylierungsstelle Ser863 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 829–878 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 102kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroactive ligand-receptor interaction;Long-term potentiation;Long-term depression;Amyotrophic lateral sclerosis (ALS); |
Hintergrund
| Glutamatrezeptoren sind die vorherrschenden exzitatorischen Neurotransmitterrezeptoren im Säugetiergehirn und werden in einer Vielzahl normaler neurophysiologischer Prozesse aktiviert. Diese Rezeptoren sind heteromere Proteinkomplexe mit mehreren Untereinheiten, die jeweils Transmembranregionen besitzen und gemeinsam einen ligandengesteuerten Ionenkanal bilden. Die Klassifizierung der Glutamatrezeptoren basiert auf ihrer Aktivierung durch verschiedene pharmakologische Agonisten. Dieses Gen gehört zu einer Familie von α-Amino-3-hydroxy-5-methyl-4-isoxazolpropionat (AMPA)-Rezeptoren. Für dieses Gen wurden alternativ gespleißte Transkriptvarianten gefunden, die für verschiedene Isoformen kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Funktion: Ionotroper Glutamatrezeptor. L-Glutamat wirkt als exzitatorischer Neurotransmitter an vielen Synapsen im zentralen Nervensystem. Die Bindung des exzitatorischen Neurotransmitters L-Glutamat induziert eine Konformationsänderung, die zur Öffnung des Kationenkanals führt und somit das chemische Signal in einen elektrischen Impuls umwandelt. Der Rezeptor desensibilisiert anschließend rasch und tritt in einen vorübergehenden inaktiven Zustand ein, der durch das Vorhandensein des gebundenen Agonisten gekennzeichnet ist. Die postsynaptischen Wirkungen von Glutamat werden durch verschiedene Rezeptoren vermittelt, die nach ihren selektiven Agonisten benannt sind. Dieser Rezeptor bindet AMPA (Quisqualat) > Glutamat > Kainat. PTM: Palmitoyliert. Depalmitoyliert nach Glutamatstimulation. Die Palmitoylierung von Cys-603 führt zur Retention im Golgi-Apparat und zu einer verminderten Expression auf der Zelloberfläche. Im Gegensatz dazu beeinflusst die Palmitoylierung von Cys-829 die Expression an der Zelloberfläche nicht, reguliert aber die stimulationsabhängige Endozytose. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der Glutamat-gesteuerten Ionenkanäle (TC 1.A.10). Subzelluläre Lokalisation: Die Interaktion mit CACNG2 fördert die Expression an der Zelloberfläche. Untereinheit: Homotetramer oder Heterotetramer aus porenbildenden Glutamatrezeptor-Untereinheiten. Tetramere können durch Dimerisierung von Dimeren entstehen. Interagiert über seinen C-Terminus mit DLG1. Interagiert mit CACNG2, HIP1 und RASGRF2. Gewebespezifität: Weit verbreitet im Gehirn exprimiert. |