GluR4 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
GRIA4
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | GluR4 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | GRIA4 |
| alternative Namen | GRIA4; GLUR4; Glutamate receptor 4; GluR-4; GluR4; AMPA-selective glutamate receptor 4; GluR-D; Glutamate receptor ionotropic; AMPA 4; GluA4 |
| Gene ID | 2893 |
| SwissProt ID | P48058 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen GluR4 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 828–877 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 100kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroactive ligand-receptor interaction; |
Hintergrund
| Glutamatrezeptoren sind die vorherrschenden exzitatorischen Neurotransmitterrezeptoren im Säugetiergehirn und werden in einer Vielzahl normaler neurophysiologischer Prozesse aktiviert. Diese Rezeptoren sind heteromere Proteinkomplexe, die aus mehreren Untereinheiten bestehen und ligandengesteuerte Ionenkanäle bilden. Die Klassifizierung der Glutamatrezeptoren basiert auf ihrer Aktivierung durch verschiedene pharmakologische Agonisten. Die von diesem Gen kodierte Untereinheit gehört zu einer Familie von AMPA-sensitiven Glutamatrezeptoren und unterliegt der RNA-Editierung (AGA→GGA; R→G). Alternatives Spleißen dieses Gens führt zu Transkriptvarianten, die für verschiedene Isoformen kodieren, welche sich in ihren Signaltransduktionseigenschaften unterscheiden können. Einige Haplotypen dieses Gens zeigen eine positive Assoziation mit Schizophrenie. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Funktion: Ionotroper Glutamatrezeptor. L-Glutamat wirkt an vielen Synapsen des zentralen Nervensystems als exzitatorischer Neurotransmitter. Die Bindung von L-Glutamat induziert eine Konformationsänderung, die zur Öffnung des Kationenkanals und damit zur Umwandlung des chemischen Signals in einen elektrischen Impuls führt. Der Rezeptor desensibilisiert anschließend rasch und tritt in einen vorübergehenden inaktiven Zustand ein, der durch die Anwesenheit des gebundenen Agonisten gekennzeichnet ist. Die postsynaptischen Wirkungen von Glutamat werden durch verschiedene Rezeptoren vermittelt, die nach ihren selektiven Agonisten benannt sind. Dieser Rezeptor bindet AMPA (Quisqualat) > Glutamat > Kainat. PTM: Palmitoyliert. Depalmitoyliert bei Glutamatstimulation. Die Palmitoylierung von Cys-611 führt zur Retention im Golgi-Apparat und zu einer verminderten Expression auf der Zelloberfläche. Im Gegensatz dazu beeinflusst die Palmitoylierung von Cys-837 die Expression an der Zelloberfläche nicht, reguliert aber die stimulationsabhängige Endozytose. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der Glutamat-gesteuerten Ionenkanäle (TC 1.A.10). Untereinheit: Homotetramer oder Heterotetramer aus porenbildenden Glutamatrezeptor-Untereinheiten. Tetramere können durch Dimerisierung von Dimeren entstehen. Interagiert über seinen C-Terminus mit EPB41L1. |