HC-II Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
SERPIND1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HC-II Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | SERPIND1 |
| alternative Namen | SERPIND1; HCF2; Heparin cofactor 2; Heparin cofactor II; HC-II; Protease inhibitor leuserpin-2; HLS2; Serpin D1 |
| Gene ID | 3053 |
| SwissProt ID | P05546 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Heparin-Cofaktor II abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 41–90 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:200-1:1000,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | 60kDa |
Forschungsgebiet
| Complement and coagulation cascades; |
Hintergrund
| Dieses Gen gehört zur Serpin-Gen-Superfamilie. Serpine spielen eine Rolle in vielen Prozessen, darunter Entzündungen, Blutgerinnung und Krebsmetastasierung. Mitglieder dieser Familie weisen hochkonservierte Sekundärstrukturen mit einer reaktiven Schleife auf, die mit dem aktiven Zentrum der Protease interagiert und so deren Aktivität hemmt. Dieses Gen kodiert eine Plasma-Serinprotease, die als Thrombin- und Chymotrypsin-Inhibitor fungiert. Das Protein wird durch Heparin, Dermatansulfat und Glykosaminoglykane aktiviert. Allelische Variationen dieses Gens sind mit einem Heparin-Cofaktor-II-Mangel assoziiert. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2015], Krankheit: Defekte in SERPIND1 sind die Ursache für einen Heparin-Cofaktor-2-Mangel (HCF2D) [MIM:612356]. HCF2D ist ein wichtiger Risikofaktor für die hereditäre Thrombophilie, eine Hämostasestörung, die durch eine Neigung zu rezidivierenden Thrombosen gekennzeichnet ist. Die saure N-terminale Repeat-Region vermittelt teilweise die durch Glykosaminoglykane beschleunigte Thrombinhemmung. Peptide am N-Terminus von HC-II besitzen chemotaktische Aktivität für Monozyten und Neutrophile. HC-II ist ein Thrombininhibitor, der durch Glykosaminoglykane, Heparin oder Dermatansulfat aktiviert wird. In Gegenwart von Dermatansulfat wird HC-II anstelle von Antithrombin III (AT-III) zum vorherrschenden Thrombininhibitor. Es hemmt auch Chymotrypsin, jedoch Glykosaminoglykan-unabhängig. HC-II gehört zur Serpin-Familie. Es wird vorwiegend in der Leber exprimiert. |