HCF1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
HCFC1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HCF1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HCFC1 |
| alternative Namen | HCFC1; HCF1; HFC1; Host cell factor 1; HCF; HCF-1; C1 factor; CFF; VCAF; VP16 accessory protein |
| Gene ID | 3054 |
| SwissProt ID | P51610 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen HCFC1 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 131–180 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 208kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Dieses Gen gehört zur Familie der Wirtszellfaktoren und kodiert für ein Protein mit fünf Kelch-Repeats, einem Fibronectin-ähnlichen Motiv und sechs HCF-Repeats, die jeweils ein hochspezifisches Spaltungssignal enthalten. Dieser nukleäre Koaktivator wird an einer der sechs möglichen Stellen proteolytisch gespalten, wodurch eine N-terminale und die entsprechende C-terminale Kette entstehen. Die finale Form dieses Proteins besteht aus nicht-kovalent gebundenen N- und C-terminalen Ketten. Das Protein ist an der Kontrolle des Zellzyklus und der Transkriptionsregulation während einer Herpes-simplex-Virus-Infektion beteiligt. Alternativ gespleißte Varianten, die für unterschiedliche Proteinisoformen kodieren, wurden beschrieben; allerdings sind noch nicht alle Varianten vollständig charakterisiert. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Domäne: Die HCF-Repeat-Sequenz ist ein hochspezifisches proteolytisches Spaltungssignal., Domäne: Die Kelch-Repeats falten sich zu einer 6-blättrigen Kelch-Beta-Propeller-Struktur, der sogenannten Beta-Propeller-Domäne, welche die Interaktion mit HCFC1R1 vermittelt., Funktion: Beteiligt an der Kontrolle des Zellzyklus. Nach lytischer Infektion permissiver Zellen assoziiert das HSV-Transaktivatorprotein VP16 mit HCFC1. Die Bindung an HCFC1 aktiviert VP16 zur Assoziation mit dem Oktamer-Motiv-bindenden Protein POU2F1, wodurch ein Multiprotein-DNA-Komplex entsteht, der für die Aktivierung der Transkription der HSV-Sofortfrühgene verantwortlich ist. Außerdem wirkt VP16 der Transaktivierung durch ZBTB17 und GABP2 entgegen, unterdrückt die ZBTB17-Aktivierung des p15(INK4b)-Promotors und hemmt dessen Fähigkeit, p300 zu rekrutieren. Koaktivator für EGR2 und GABP2. Verbindet die Chromatin-modifizierenden Set1/Ash2-Histon-H3-K4-Methyltransferase (HMT)- und Sin3-Histon-Deacetylase (HDAC)-Komplexe (beteiligt an der Aktivierung bzw. Repression der Transkription). PTM: O-glykosyliert. PTM: Proteolytisch gespalten an einer oder mehreren PPCE-THET-Stellen innerhalb der HCF-Repeats. Die weitere Spaltung der primären N- und C-terminalen Ketten führt zu einem „Trimming“ und zur Akkumulation der kleineren Ketten. Ähnlichkeit: Enthält 5 Kelch-Repeats. Subzelluläre Lokalisation: HCFC1R1 moduliert seine subzelluläre Lokalisation, und die Überexpression von HCFC1R1 führt zur Akkumulation von HCFC1 im Zytoplasma. Untereinheit: Besteht überwiegend aus sechs Polypeptiden im Bereich von 110 bis 150 kDa und einem kleineren 300-kDa-Polypeptid. Die meisten N- und C-terminalen Spaltprodukte bleiben fest, wenn auch nicht-kovalent, assoziiert. Interagiert mit POU2F1, VP16, CREB3, ZBTB17, EGR2, E2F4, CREBZF, SP1, GABP2, dem Sin3-HDAC-Komplex (SIN3A, HDAC1, HDAC2, SDS3), dem Set1/Ash2-HMT-Komplex (SET1, ASH2, WDR5), SAP30, SIN3B, OGT1 und FHL2. Bestandteil des MLL-Komplexes, der mindestens aus MLL, ASH2L, RBBP5, DPY30, WDR5, MEN1, HCFC1 und HCFC2 besteht. Interagiert mit HCFC1R1 und THAP11. Gewebespezifität: Stark exprimiert in fötalen Geweben und der adulten Niere. In allen untersuchten Geweben vorhanden. |