HLA B7 (14R14) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
HLA-B
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HLA B7 (14R14) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HLA-B |
| alternative Namen | HLA B; HLAB; |
| Gene ID | 3106 |
| SwissProt ID | P01889 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen HLA B7 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000,IHC 1:200-1:500,IF-P 1:200-1:500 |
| Molekulargewicht | 40kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| HLA-B gehört zu den Paralogen der schweren Kette des HLA-Klasse-I-Moleküls. Dieses Klasse-I-Molekül ist ein Heterodimer, bestehend aus einer schweren Kette und einer leichten Kette (β2-Mikroglobulin). Die schwere Kette ist in der Membran verankert. Es handelt sich um ein antigenpräsentierendes Haupthistokompatibilitätskomplex-Molekül der Klasse I (MHCI). Im Komplex mit B2M/β2-Mikroglobulin präsentiert es vorwiegend virale und tumorabgeleitete Peptide auf antigenpräsentierenden Zellen. Diese Peptide werden vom αβ-T-Zell-Rezeptor (TCR) auf HLA-B-restringierten CD8-positiven T-Zellen erkannt und lenken so die antigenspezifische T-Zell-Immunantwort zur Eliminierung infizierter oder transformierter Zellen (PubMed:25808313, PubMed:29531227, PubMed:9620674, PubMed:23209413). Es können auch Selbstpeptide präsentiert werden, die von der Signalsequenz sekretierter oder Membranproteine stammen. T-Zellen, die spezifisch für diese Peptide sind, werden jedoch üblicherweise inaktiviert, um Autoreaktivität zu verhindern (PubMed:7743181, PubMed:18991276). Sowohl das Peptid als auch das MHC-Molekül werden vom TCR erkannt. Das Peptid ist für die hohe Spezifität der Antigen-Erkennung verantwortlich, während MHC-Reste die MHC-Restriktion von T-Zellen bedingen (PubMed:29531227, PubMed:9620674, PubMed:24600035). Typischerweise werden intrazelluläre Peptidantigene mit 8 bis 13 Aminosäuren präsentiert, die durch cytosolische Proteolyse mittels des konstitutiven Proteasoms und des IFNG-induzierten Immunoproteasoms entstehen (PubMed:23209413). Kann verschiedene Peptide binden, die allelspezifische Bindungsmotive enthalten, welche hauptsächlich durch Ankerreste an Position 2 und 9 definiert sind (PubMed:25808313, PubMed:29531227). |