HLA-Drb1 (11B17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
HLA-DRB1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HLA-Drb1 (11B17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HLA-DRB1 |
| alternative Namen | HLA-Drb1; DW2.2/DR2.2; |
| Gene ID | 3123 |
| SwissProt ID | P01911 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen HLA-Klasse-II-DRB1 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000,IHC 1:200-1:2000,ICC/IF 1:20-1:50 |
| Molekulargewicht | 30kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Bindet Peptide, die von Antigenen stammen, welche über den endozytischen Weg von antigenpräsentierenden Zellen (APCs) aufgenommen werden, und präsentiert sie auf der Zelloberfläche zur Erkennung durch CD4-T-Zellen. Es handelt sich um eine Beta-Kette des antigenpräsentierenden Haupthistokompatibilitätskomplexes Klasse II (MHCII). Im Komplex mit der Alpha-Kette HLA-DRA präsentiert es antigene Peptide auf professionellen antigenpräsentierenden Zellen (APCs) zur Erkennung durch den Alpha-Beta-T-Zell-Rezeptor (TCR) auf HLA-DRB1-restringierten CD4-positiven T-Zellen. Dies steuert antigenspezifische T-Helferzell-Effektorfunktionen, sowohl die antikörpervermittelte Immunantwort als auch die Makrophagenaktivierung, um letztendlich die Infektionserreger und transformierten Zellen zu eliminieren (PubMed:29884618, PubMed:22327072, PubMed:27591323, PubMed:8642306, PubMed:15265931, PubMed:31495665, PubMed:16148104). Typischerweise werden extrazelluläre Peptidantigene mit 10 bis 30 Aminosäuren präsentiert, die durch Proteolyse endozytierter Antigene in Lysosomen entstehen (PubMed:8145819). Im Tumormikromilieu werden antigene Peptide präsentiert, die primär in tumoransässigen APCs wahrscheinlich durch Phagozytose apoptotischer Tumorzellen oder Makropinozytose sezernierter Tumorproteine gebildet werden (PubMed:31495665). Ebenso werden Peptide präsentiert, die von intrazellulären Proteinen stammen, welche nach Makroautophagie in Autolysosomen eingeschlossen werden – ein Mechanismus, der insbesondere für die T-Zell-Selektion im Thymus und die zentrale Immuntoleranz relevant ist (PubMed:17182262, PubMed:23783831). Die Selektion der immunodominanten Epitope erfolgt über zwei Verarbeitungsmodi: „Zuerst binden, dann schneiden/trimmen“ für von Pathogenen stammende antigene Peptide und „Zuerst schneiden, dann binden“ für Autoantigene/Selbstpeptide (PubMed:25413013). Der Ankerrest an Position 1 des N-Terminus des Peptids, üblicherweise ein großer hydrophober Rest, ist für die hochaffine Interaktion mit MHCII-Molekülen unerlässlich (PubMed:8145819). |