HRPT2 / CDC73 (19W5) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
CDC73
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HRPT2 / CDC73 (19W5) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | CDC73 |
| alternative Namen | Cdc73; FIHP; HPTJT; HRPT1; HRPT2; Hyperparathyroidism 2; HYX; |
| Gene ID | 79577 |
| SwissProt ID | Q6P1J9 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen HRPT2 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,FC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:200-1:1000,FC 1:200-1:500 |
| Molekulargewicht | 61kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Tumorsuppressor, wahrscheinlich beteiligt an transkriptionellen und posttranskriptionellen Kontrollprozessen. Möglicherweise beeinflusst er den Zellzyklus durch die Regulation der Cyclin-D1/PRAD1-Expression. PAF1C ist Bestandteil des PAF1-Komplexes, der während der Transkription durch die RNA-Polymerase II vielfältige Funktionen ausübt und an der Regulation der Entwicklung und Aufrechterhaltung der Pluripotenz embryonaler Stammzellen beteiligt ist. PAF1C interagiert mit der RNA-Polymerase II über die nicht-phosphorylierte sowie die Ser-2- und Ser-5-phosphorylierte CTD-Domäne von POLR2A und ist an der Transkriptionselongation beteiligt. Es wirkt sowohl unabhängig als auch synergistisch mit TCEA1 und kooperiert mit dem DSIF-Komplex und HTATSF1. PAF1C ist für die Transkription von Hox- und Wnt-Zielgenen erforderlich. PAF1C ist an der Hämatopoese beteiligt und stimuliert die Transkriptionsaktivität von KMT2A/MLL1. Es fördert die Leukämogenese durch Assoziation mit KMT2A/MLL1-rearrangierten Onkoproteinen wie KMT2A/MLL1-MLLT3/AF9 und KMT2A/MLL1-MLLT1/ENL. PAF1C ist an Histonmodifikationen wie der Ubiquitinierung von Histon H2B und der Methylierung von Histon H3 an Lysin-4 (H3K4me3) beteiligt. PAF1C rekrutiert den RNF20/40 E3-Ubiquitin-Protein-Ligase-Komplex und das E2-Enzym UBE2A oder UBE2B an das Chromatin, welche die Monoubiquitinierung von Lysin-120 des Histons H2B (H2BK120ub1) vermitteln. Es wird angenommen, dass die UB2A/B-vermittelte H2B-Ubiquitinierung an die Transkription gekoppelt ist. PAF1C ist an der Bildung des 3'-Endes von mRNA beteiligt, vermutlich durch Assoziation mit Spaltungs- und Poly(A)-Faktoren. Bei einer Infektion mit dem Influenza-A-Virusstamm H3N2 assoziiert PAF1C mit dem viralen NS1-Protein und reguliert dadurch die Gentranskription. PAF1C verbindet sich mit dem Spaltungs- und Polyadenylierungsspezifitätsfaktor-Komplex (CPSF) und dem Spaltungsstimulationsfaktor-Komplex (CSTF) sowie mit dem Wnt-Signalweg. Es ist an der Polyadenylierung von mRNA-Vorläufern beteiligt. |