HSPB8/HSP22(2C3)-Maus-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
monoklonaler Maus-Antikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
HSPB8
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | HSPB8/HSP22(2C3)-Maus-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | monoklonaler Maus-Antikörper |
| Wirt | Maus |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HSPB8 |
| alternative Namen | HSPB8; CRYAC; E2IG1; HSP22; PP1629; Heat shock protein beta-8; HspB8; Alpha-crystallin C chain; E2-induced gene 1 protein; Protein kinase H11; Small stress protein-like protein HSP22 |
| Gene ID | 26353 |
| SwissProt ID | Q9UJY1 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein von HSPB8/HSP22 |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:2000 |
| Molekulargewicht | 22kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein gehört zur Superfamilie der kleinen Hitzeschockproteine und besitzt eine konservierte α-Crystallin-Domäne am C-Terminus. Die Expression dieses Gens wird in Östrogenrezeptor-positiven Brustkrebszellen durch Östrogen induziert. Das Protein fungiert zudem als Chaperon in Verbindung mit Bag3, einem Stimulator der Makroautophagie. Somit scheint dieses Gen an der Regulation von Zellproliferation, Apoptose und Karzinogenese beteiligt zu sein. Mutationen in diesem Gen wurden mit verschiedenen neuromuskulären Erkrankungen, einschließlich der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit, in Verbindung gebracht. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Achtung: Es wurde berichtet (PubMed:10833516), dass es eine Proteinkinaseaktivität aufweist und als Mn(2+)-abhängige Serin-Threonin-spezifische Proteinkinase wirkt., Krankheit: Defekte in HSPB8 sind die Ursache der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit Typ 2L (CMT2L) [MIM:608673]. CMT2L ist eine axonale Form der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit. Axonale CMT-Neuropathien sind durch Anzeichen axonaler Regeneration in Abwesenheit offensichtlicher Myelinveränderungen, normale oder leicht reduzierte Nervenleitgeschwindigkeiten und fortschreitende distale Muskelschwäche und -atrophie gekennzeichnet., Krankheit: Defekte in HSPB8 sind die Ursache der distalen hereditären Motoneuronopathie Typ 2A (HMN2A) [MIM:158590]. Auch bekannt als distale hereditäre motorische Neuropathie Typ IIA oder spinale Charcot-Marie-Tooth-Krankheit IIA. Distale hereditäre motorische Neuronopathien bilden eine heterogene Gruppe neuromuskulärer Erkrankungen, die durch selektive Schädigung der Motoneuronen im Vorderhorn des Rückenmarks ohne sensorische Defizite im Hinterhorn verursacht werden. Das klinische Bild zeigt ein klassisches distales Muskelatrophie-Syndrom der Beine ohne klinisch relevante Sensibilitätsstörungen. Die Erkrankung beginnt mit Schwäche und Muskelschwund der distalen Muskulatur der vorderen Schienbein- und Wadenbeinmuskulatur. Später können sich Schwäche und Atrophie auf die proximale Muskulatur der unteren Extremitäten und/oder die distale Muskulatur der oberen Extremitäten ausdehnen. Funktion: Zeigt temperaturabhängige Chaperonaktivität. Induktion: Durch 17-beta-Östradiol. PTM: Phosphoryliert. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der kleinen Hitzeschockproteine (HSP20). Untereinheit: Monomer. Interagiert mit HSPB1. Gewebespezifität: Wird vorwiegend in Skelettmuskeln und Herzmuskeln exprimiert. |