Haptoglobin-Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
HP
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Haptoglobin-Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HP |
| alternative Namen | Haptoglobin (Zonulin) [Cleaved into: Haptoglobin alpha chain; Haptoglobin beta chain] |
| Gene ID | 3240 |
| SwissProt ID | P00738 |
| Immunogen | Synthetisches Peptid aus menschlichem Protein im Aminosäurebereich: 300-360 |
Anwendung
| Anwendung | IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | IHC 1:50-1:200,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | - |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Haptoglobin (HP) Homo sapiens. Dieses Gen kodiert ein Präproprotein, das zu Alpha- und Beta-Ketten prozessiert wird. Diese verbinden sich anschließend zu einem Tetramer und bilden so Haptoglobin. Haptoglobin bindet freies Hämoglobin im Plasma und ermöglicht so den Zugang abbauender Enzyme zum Hämoglobin. Gleichzeitig verhindert es Eisenverluste über die Nieren und schützt die Nieren vor Schäden durch Hämoglobin. Mutationen in diesem Gen und/oder seinen regulatorischen Regionen verursachen Ahaptoglobinämie oder Hypohaptoglobinämie. Dieses Gen wurde außerdem mit diabetischer Nephropathie, dem Auftreten von koronarer Herzkrankheit bei Typ-1-Diabetes, Morbus Crohn, entzündlichen Erkrankungen, primär sklerosierender Cholangitis, der Anfälligkeit für idiopathisches Parkinson und einem reduzierten Auftreten von Malaria tropica (Plasmodium falciparum) in Verbindung gebracht. Das kodierte Protein weist zudem antimikrobielle Aktivität gegen Bakterien auf. Ein ähnliches, dupliziertes Gen befindet sich in der Nähe. Achtung: Obwohl es homolog zu Serinproteasen ist, hat es alle essentiellen katalytischen Aminosäuren verloren und besitzt keine enzymatische Aktivität. Funktion: Haptoglobin bindet an freies Plasmahämoglobin, verhindert so den Eisenverlust über die Nieren und schützt die Nieren vor Schäden durch Hämoglobin. Gleichzeitig wird das Hämoglobin für abbauende Enzyme zugänglich gemacht. Online-Informationen: Eintrag zu Haptoglobin. Online-Informationen: Singapurische Datenbank für menschliche Mutationen und Polymorphismen. Polymorphismus: In der menschlichen Bevölkerung existieren zwei Hauptallele: Alpha-1 mit 83 Aminosäuren und Alpha-2 mit 142 Aminosäuren. Diese Allele bestimmen die drei Hauptphänotypen HP*1F/HP*1S und HP*2FS. Die beiden Hauptallele von HP*1 werden als HP*1F (schnell) und HP*1S (langsam) bezeichnet. Ähnlichkeit: Gehört zur Peptidase-S1-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine Peptidase-S1-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält eine Sushi-Domäne (CCP/SCR). Ähnlichkeit: Enthält zwei Sushi-Domänen (CCP/SCR). Untereinheit: Tetramer aus zwei Alpha- und zwei Beta-Ketten. Gewebespezifität: Wird in der Leber exprimiert und ins Plasma sezerniert. Gewebespezifität: In der Leber adulter Tiere liegt die Menge an HPR-mRNA an der Nachweisgrenze; daher ist das Ausmaß ihrer Expression maximal weniger als das 1000-Fache des HP1F-Gens. In der fetalen Leber ist keine HPR-mRNA nachweisbar. Wird in den Hepatom-G2- und Leukämie-Molt-4-Zelllinien exprimiert. |