Heparanase 1 (10R18) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
HPSE
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Heparanase 1 (10R18) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Geliefert in 50 mM Tris-Glycin (pH 7,4), 0,15 M NaCl, 40 % Glycerin, 0,01 % Konservierungsmittel N (neuer Typ) und 0,05 % Schutzprotein. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HPSE |
| alternative Namen | HEP; Heparanase; Heparanase1; Hpa 1; HPA; Hpa1 HPR1; HPSE1; HSE1; |
| Gene ID | 10855 |
| SwissProt ID | Q9Y251 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein der humanen Heparanase 1 |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000 |
| Molekulargewicht | 61kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Endoglycosidase ist ein Enzym, das Zelloberflächenproteine und die extrazelluläre Matrix abbaut. Es spaltet Heparansulfat-Proteoglykane (HSPGs) in Heparansulfat-Seitenketten und Kernproteoglykane. Endoglycosidase ist am Abbau und der Umgestaltung der extrazellulären Matrix (ECM) beteiligt. Es spaltet selektiv die Bindung zwischen einer Glucuronsäureeinheit und einer N-Sulfo-Glucosamineinheit mit einer 3-O-Sulfo- oder 6-O-Sulfogruppe. Es kann auch die Bindung zwischen einer Glucuronsäureeinheit und einer N-Sulfo-Glucosamineinheit mit einer 2-O-Sulfogruppe spalten, jedoch nicht die Bindung zwischen einer Glucuronsäureeinheit und einer 2-O-sulfatierten Iduronsäuregruppe. Es ist bei neutralem pH-Wert im Wesentlichen inaktiv, wird aber unter sauren Bedingungen, wie z. B. bei Tumorinvasion und Entzündungsprozessen, aktiv. Es fördert die Zellmigration im Zusammenhang mit Metastasierung, Wundheilung und Entzündung. Es verstärkt die Ablösung von Syndecanen und erhöht die Endothelinvasion und Angiogenese bei Myelomen. Es wirkt als Prokoagulans, indem es die Bildung von Aktivierungsfaktor X in Gegenwart von Gewebefaktor und Aktivierungsfaktor VII erhöht. Es erhöht die Zelladhäsion an die extrazelluläre Matrix (ECM) unabhängig von seiner enzymatischen Aktivität. Es induziert die AKT1/PKB-Phosphorylierung über Lipid Rafts und erhöht dadurch die Zellmobilität und -invasion. Heparin verstärkt diese AKT1/PKB-Aktivierung. Es reguliert die Osteogenese. Es verstärkt die Angiogenese durch Hochregulierung der SRC-vermittelten VEGF-Aktivierung. Es ist an der Differenzierung der inneren Wurzelscheide des Haarfollikels und der Haarhomöostase beteiligt. |