Histamin-H4-Rezeptor-Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
HRH4
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Histamin-H4-Rezeptor-Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | HRH4 |
| alternative Namen | HRH4; GPCR105; Histamine H4 receptor; H4R; HH4R; AXOR35; G-protein coupled receptor 105; GPRv53; Pfi-013; SP9144 |
| Gene ID | 59340 |
| SwissProt ID | Q9H3N8 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem HRH4, hergestellt. Aminosäurebereich: 221–270 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ICC/IF 1:200-1:1000,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | 45kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroactive ligand-receptor interaction; |
Hintergrund
| Histamin ist ein ubiquitäres Botenmolekül, das von Mastzellen, enterochromaffinartigen Zellen und Neuronen freigesetzt wird. Seine vielfältigen Wirkungen werden durch eine Familie von Histaminrezeptoren vermittelt, die eine Untergruppe der G-Protein-gekoppelten Rezeptor-Superfamilie darstellen. Dieses Gen kodiert einen Histaminrezeptor, der vorwiegend in hämatopoetischen Zellen exprimiert wird. Man geht davon aus, dass das Protein bei Entzündungen und allergischen Reaktionen eine Rolle spielt. Für dieses Gen wurden mehrere Transkriptvarianten gefunden, die verschiedene Isoformen kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Mai 2009] Funktion: Die H4-Subklasse der Histaminrezeptoren könnte die Histaminsignale in peripheren Geweben vermitteln. Zeigt eine signifikante konstitutive Aktivität (spontane Aktivität in Abwesenheit eines Agonisten). Induktion: Die Expression wird bei Aktivierung des lymphatischen Gewebes entweder hoch- oder herunterreguliert, wobei diese Regulation von der Anwesenheit von IL-10 oder IL-13 abhängen kann. Sonstiges: Bindet nicht an Diphenhydramin, Loratadin, Ranitidin, Cimetidin und Chlorpheniramin. Zeigt eine moderate Affinität zu Dimaprit, Impromidin, Clobenpropit, Thioperamid, Burimamid, Clozapin, Immepip und Imetit. Die Reihenfolge der inhibitorischen Aktivität war Imetit > Clobenpropit > Burimamid > Thioperamid. Clobenpropit wirkt als partieller Agonist, Dimaprit und Impromidin zeigen eine gewisse agonistische Aktivität, während Clozapin als vollständiger Agonist wirkt. Thioperamid zeigt inversen Agonismus (erhöht die cAMP-Aktivität). Die Reihenfolge der inhibitorischen Aktivität der Histaminderivate war: Histamin > N-alpha-Methylhistamin > R(-)-alpha-Methylhistamin > S(+)-alpha-Methylhistamin. N-alpha-Methylhistamin und R(-)-alpha-Methylhistamin wirken als volle Agonisten. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren 1. Gewebespezifität: Wird primär im Knochenmark und in Eosinophilen exprimiert. Zeigt eine bevorzugte Verteilung in immunologisch relevanten Zellen wie T-Zellen, dendritischen Zellen, Monozyten, Mastzellen und Neutrophilen. Wird auch in einer Vielzahl peripherer Gewebe exprimiert, darunter Herz, Niere, Leber, Lunge, Pankreas, Skelettmuskulatur, Prostata, Dünndarm, Milz, Hoden, Dickdarm, fetale Leber und Lymphknoten. |