Histon 1.0 Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Ratte, Maus
Genname
H1F0
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Histon 1.0 Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Ratte, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | H1F0 |
| alternative Namen | H1F0; H1FV; Histone H1.0; Histone H1'; Histone H1(0) |
| Gene ID | 3005 |
| SwissProt ID | P07305 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Histon 1F0 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 71–120 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 28kDa |
Forschungsgebiet
| Protein_Acetylation |
Hintergrund
| Histone sind grundlegende Kernproteine, die für die Nukleosomenstruktur der Chromosomenfaser in Eukaryoten verantwortlich sind. Nukleosomen bestehen aus etwa 146 Basenpaaren DNA, die um ein Histon-Oktamer gewickelt sind. Dieses Oktamer besteht aus jeweils zwei der vier Kernhistone (H2A, H2B, H3 und H4). Die Chromatinfaser wird durch die Interaktion des Linkerhistons H1 mit der DNA zwischen den Nukleosomen weiter verdichtet, wodurch Chromatinstrukturen höherer Ordnung entstehen. Dieses Gen ist intronlos und kodiert für ein replikationsunabhängiges Histon der Histon-H1-Familie. [bereitgestellt von RefSeq, Okt. 2015] Funktion: Histone H1 sind für die Kondensation von Nukleosomenketten zu Strukturen höherer Ordnung notwendig. Die H1F0-Histone finden sich in Zellen im Endstadium der Differenzierung oder mit geringer Zellteilungsrate. Induktion: Sowohl die uneditierte als auch die RNA-editierte Variante werden durch Butyrat (auf Proteinebene) induziert. Nur die RNA-editierte Variante wird durch DTT, Vinblastin oder TNF (auf Proteinebene) induziert. Online-Informationen: Eintrag für Histon H1. PTM: Phosphorylierung nach DNA-Schädigung, wahrscheinlich durch ATM oder ATR. Phosphorylierung an Ser-17 in der RNA-editierten Variante. RNA-Editierung: Partiell editiert. In ca. 3,6 % der mRNA-Moleküle entsteht durch die Insertion eines einzelnen Uridins in die 5'-UTR ein neues Initiator-Methionin, was zu einer N-terminalen Verlängerung um 99 Aminosäuren führt. Die Existenz der RNA-editierten Variante wird durch direkte Proteinsequenzierung mittels MS/MS der folgenden für diese Variante spezifischen Peptide belegt: 12–21; 22–33; 37–47. 48–67; 68–83; 84–94 und 97–113. Die RNA-editierte Version wird ET-H1.0 genannt. Ähnlichkeit: Gehört zur Histon-H1/H5-Familie. Subzelluläre Lokalisation: Die RNA-editierte Version wurde in nukleären Speichern lokalisiert. Während der Mitose erscheint sie in der Nähe kondensierter Chromosomen. |