IGF1 (17Q4) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
IGF1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | IGF1 (17Q4) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | IGF1 |
| alternative Namen | IGF1;IGF1A;IGFI; MGF; Somatomedin C; Insulin like growth factor 1; |
| Gene ID | 3479 |
| SwissProt ID | P05019 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen IGF1 |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000 |
| Molekulargewicht | 22kDa |
Forschungsgebiet
| Oocyte meiosis;p53;mTOR;Focal adhesion;Long-term depression;Progesterone-mediated oocyte maturation;Aldosterone-regulated sodium reabsorption;Pathways in cancer;Glioma;Prostate cancer;Melanoma;Hypertrophic cardiomyopathy (HCM);Dilated cardiomyopathy; |
Hintergrund
| IGF-1, auch bekannt als IBP1, MGF, IGF-IA und Somatomedin-C, gehört zur Insulinfamilie. Es ist strukturell und funktionell mit Insulin verwandt, besitzt jedoch eine deutlich höhere wachstumsfördernde Aktivität. Eine veränderte Expression oder Mutation von IGF-1 ist mit verschiedenen menschlichen Erkrankungen assoziiert, darunter Typ-1-Diabetes und verschiedene Krebsarten. Insulinähnliche Wachstumsfaktoren, die aus Plasma isoliert werden, sind strukturell und funktionell mit Insulin verwandt, weisen aber eine deutlich höhere wachstumsfördernde Aktivität auf. IGF-1 könnte ein physiologischer Regulator des [1-14C]-2-Desoxy-D-Glucose (2DG)-Transports und der Glykogensynthese in Osteoblasten sein. Es stimuliert den Glucosetransport in aus dem Knochen stammenden osteoblastischen Zellen (PyMS) und ist bereits in deutlich niedrigeren Konzentrationen als Insulin wirksam, sowohl hinsichtlich der Glykogen- und DNA-Synthese als auch der Steigerung der Glucoseaufnahme. Spielt möglicherweise eine Rolle bei der Synapsenreifung (PubMed:21076856, PubMed:24132240). Die Ca²⁺-abhängige Exozytose von IGF1 ist für die Geruchswahrnehmung im Bulbus olfactorius erforderlich (durch Ähnlichkeit). Wirkt als Ligand für IGF1R. Bindet an die α-Untereinheit von IGF1R und aktiviert dadurch die intrinsische Tyrosinkinaseaktivität, welche Tyrosinreste in der β-Untereinheit autophosphoryliert und so eine Kaskade nachgeschalteter Signalereignisse initiiert, die zur Aktivierung der PI3K-AKT/PKB- und Ras-MAPK-Signalwege führen. Bindet an die Integrine ITGAV:ITGB3 und ITGA6:ITGB4. Die Bindung an Integrine und die anschließende Bildung eines ternären Komplexes mit Integrinen und IGFR1 sind essenziell für die IGF1-Signalübertragung. Induziert die Phosphorylierung und Aktivierung von IGFR1, MAPK3/ERK1, MAPK1/ERK2 und AKT1 (PubMed:19578119, PubMed:22351760, PubMed:23696648, PubMed:23243309). |