IKK beta (11A19) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
IKBKB
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | IKK beta (11A19) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Geliefert in 50 mM Tris-Glycin (pH 7,4), 0,15 M NaCl, 40 % Glycerin, 0,01 % Konservierungsmittel N (neuer Typ) und 0,05 % Schutzprotein. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | IKBKB |
| alternative Namen | EC 2.7.11.10; I-kappa-B kinase 2; I-kappa-B-kinase beta; IKK-B; IKK-beta; IKK2; IKKB; IkBKB; NFKBIKB; Nuclear factor NF-kappa-B inhibitor kinase beta; kinase IKK-beta; |
| Gene ID | 3551 |
| SwissProt ID | O14920 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid der humanen IKK beta |
Anwendung
| Anwendung | WB,IP |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:2000,IP 1:20-1:50 |
| Molekulargewicht | 87kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction |
Hintergrund
| Die NF-κB/Rel-Transkriptionsfaktoren liegen im Zytosol in inaktivem Zustand vor, gebunden an die inhibitorischen IκB-Proteine (1–3). Die meisten NF-κB-Aktivatoren wirken über einen gemeinsamen Signalweg, der auf der Phosphorylierung und dem proteasomvermittelten Abbau von IκB beruht (3–7). Der entscheidende regulatorische Schritt in diesem Signalweg ist die Aktivierung eines hochmolekularen IκB-Kinase-(IKK)-Komplexes, dessen Katalyse üblicherweise von drei eng assoziierten IKK-Untereinheiten durchgeführt wird. Die Serin-Kinase spielt eine essenzielle Rolle im NF-κB-Signalweg, der durch verschiedene Stimuli wie inflammatorische Zytokine, bakterielle oder virale Produkte, DNA-Schäden oder andere zelluläre Stressfaktoren aktiviert wird (PubMed:30337470). Sie ist Bestandteil des kanonischen IKK-Komplexes im konventionellen Aktivierungsweg von NF-κB und phosphoryliert Inhibitoren von NF-κB an zwei kritischen Serinresten. Diese Modifikationen ermöglichen die Polyubiquitinierung der Inhibitoren und deren anschließenden Abbau durch das Proteasom. Dadurch wird freies NF-κB in den Zellkern transportiert und aktiviert die Transkription hunderter Gene, die an Immunantworten, der Wachstumsregulation oder dem Schutz vor Apoptose beteiligt sind. Zusätzlich zu den NF-κB-Inhibitoren phosphoryliert es verschiedene weitere Komponenten des Signalwegs, darunter NEMO/IKBKG, die NF-κB-Untereinheiten RELA und NFKB1 sowie die IKK-verwandten Kinasen TBK1 und IKBKE (PubMed:11297557, PubMed:20410276). Die Phosphorylierung der IKK-verwandten Kinasen kann die Überproduktion von Entzündungsmediatoren verhindern, da sie eine negative Regulation der kanonischen IKKs ausübt. Phosphoryliert FOXO3 und vermittelt so die TNF-abhängige Inaktivierung dieses proapoptotischen Transkriptionsfaktors (PubMed:15084260). Phosphoryliert außerdem weitere Substrate wie NCOA3, BCL10 und IRS1 (PubMed:17213322). Im Zellkern fungiert es als Adapterprotein für den Abbau von NFKBIA bei UV-induzierter NF-κB-Aktivierung (PubMed:11297557). Phosphoryliert RIPK1 an Ser-25, wodurch dessen Kinaseaktivität gehemmt und folglich der TNF-vermittelte, RIPK1-abhängige Zelltod verhindert wird (durch Ähnlichkeit). Phosphoryliert das C-Terminus von IRF5 und stimuliert so die Homodimerisierung und Translokation von IRF5 in den Zellkern (PubMed:25326418). |