IRAK (15J6) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
IRAK1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | IRAK (15J6) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | IRAK1 |
| alternative Namen | Il1rak; IRAK; Irak1; IRAK1-S; mPLK; Pelle; Pelle homolog; Pelle-like protein kinase; Plpk; |
| Gene ID | 3654 |
| SwissProt ID | P51617 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein des humanen IRAK |
Anwendung
| Anwendung | WB,IP |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IP 1:50-1:200 |
| Molekulargewicht | 77kDa |
Forschungsgebiet
| Apoptosis_Inhibition;Apoptosis_Mitochondrial;Apoptosis_Overview;Toll_Like;Neurotrophin; |
Hintergrund
| Bindet nach IL-1-Aktivierung an den IL-1-Rezeptor Typ I und löst intrazelluläre Signalkaskaden aus, die zu einer Hochregulierung der Transkription und mRNA-Stabilisierung führen. Serin/Threonin-Proteinkinase, die eine entscheidende Rolle bei der Einleitung der angeborenen Immunantwort gegen fremde Pathogene spielt. Beteiligt an den Signalwegen des Toll-like-Rezeptors (TLR) und des IL-1-Rezeptors (IL-1R). Wird nach TLR-Aktivierung rasch durch MYD88 an den Rezeptor-Signalkomplex rekrutiert. Die Assoziation mit MYD88 führt zur Phosphorylierung von IRAK1 durch IRAK4 und anschließender Autophosphorylierung und Kinaseaktivierung. Phosphoryliert E3-Ubiquitin-Ligasen (Pellino-Proteine PELI1, PELI2 und PELI3) und fördert so die Pellino-vermittelte Polyubiquitinierung von IRAK1. Anschließend bindet die Ubiquitin-Bindungsdomäne von IKBKG/NEMO an polyubiquitiniertes IRAK1 und führt so zum Zusammenführen des IRAK1-MAP3K7/TAK1-TRAF6-Komplexes und des NEMO-IKKA-IKKB-Komplexes. MAP3K7/TAK1 aktiviert daraufhin die IKKs (CHUK/IKKA und IKBKB/IKKB), was zur Translokation und Aktivierung von NF-κB in den Zellkern führt. Alternativ phosphoryliert es TIRAP, um dessen Ubiquitinierung und anschließenden Abbau zu fördern. Es phosphoryliert den Interferon-regulatorischen Faktor 7 (IRF7), um dessen Aktivierung und Translokation in den Zellkern zu induzieren. Dies führt zur transkriptionellen Aktivierung von Typ-I-IFN-Genen, wodurch die Zelle in einen antiviralen Zustand versetzt wird. Sumoyliertes Protein transloziert in den Zellkern und phosphoryliert STAT3. |