IRF7 (1D12) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
IRF7
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | IRF7 (1D12) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | IRF7 |
| alternative Namen | IRF7; Interferon regulatory factor 7; IRF-7; IRF7A; IRF-7H; |
| Gene ID | 3665 |
| SwissProt ID | Q92985 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein des humanen IRF7 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IP |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IP 1:20-1:50 |
| Molekulargewicht | 54kDa |
Forschungsgebiet
| Immunology |
Hintergrund
| Bindet an den Q-Promotor (Qp) des EBV-Nuklearantigens 1a (EBNA1) und könnte an der Regulation der EBV-Latenz beteiligt sein. Es kann in Makrophagen unterschiedliche Genexpressionsprogramme aktivieren und die Antitumor-Eigenschaften primärer Makrophagen regulieren. Es ist ein wichtiger Transkriptionsregulator von Typ-I-Interferon (IFN)-abhängigen Immunantworten und spielt eine entscheidende Rolle in der angeborenen Immunantwort gegen DNA- und RNA-Viren. Es reguliert die Transkription von Typ-I-IFN-Genen (IFN-α und IFN-β) und IFN-stimulierten Genen (ISG) durch Bindung an ein Interferon-stimuliertes Response-Element (ISRE) in deren Promotoren (PubMed:17574024, PubMed:32972995). Kann sowohl die IFN-β- (IFNB) als auch die IFN-α-Gene (IFNA) effizient aktivieren und deren Induktion über den virusaktivierten, MyD88-unabhängigen sowie den TLR-aktivierten, MyD88-abhängigen Signalweg vermitteln. Induziert die Transkription der Ubiquitinhydrolase-USP25-mRNA als Reaktion auf Lipopolysaccharid (LPS) oder Virusinfektionen Typ-I-IFN-abhängig (durch Ähnlichkeit). Wird sowohl in der frühen als auch in der späten Phase der IFN-Geninduktion benötigt, ist aber in der späten Phase wichtiger als in der frühen. Liegt in inaktiver Form im Zytoplasma uninfizierter Zellen vor und wird nach Virusinfektion, doppelsträngiger RNA (dsRNA) oder Toll-like-Rezeptor (TLR)-Signalgebung durch die Kinasen IKBKE und TBK1 phosphoryliert. Dies induziert eine Konformationsänderung, die zur Dimerisierung und nukleären Lokalisierung führt. Dort kann es zusammen mit anderen Koaktivatoren die Transkription von Typ-I-IFN- und ISG-Genen aktivieren. Es kann auch an der Regulation adaptiver Immunantworten beteiligt sein, indem es die Expression von PSMB9/LMP2 entweder direkt oder indirekt über die Induktion von IRF1 induziert. Es bindet an den Q-Promotor (Qp) des EBV-Nuklearantigens 1a (EBNA1) und könnte an der Regulation der EBV-Latenz beteiligt sein. Es kann in Makrophagen unterschiedliche Genexpressionsprogramme aktivieren und die Antitumor-Eigenschaften primärer Makrophagen regulieren (durch Ähnlichkeit) (PubMed:11073981, PubMed:12374802, PubMed:15361868, PubMed:17404045). |