Integrin β3 (Phospho Tyr785) Kaninchen-polyklonaler Antikörper

Integrin β3 (Phospho Tyr785) Kaninchen-polyklonaler Antikörper

Cat: APRab04856
Größe:20μL Preis:$99
Größe:50μL Preis:$118
Größe:100μL Preis:$220
Größe:200μL Preis:$380
Anwendung:IHC,ICC/IF,ELISA
Reaktivität:Mensch, Maus, Ratte
Konjugat:Unkonjugiert
Optionale Konjugate: Biotin, FITC (kostenlos). Siehe andere 26 Konjugate.

Genname:ITGB3
Category: Polyclonal Antibody Tags: , , , , , , , , , , , , , ,
Integrin β3 (Phospho Tyr785) Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
IHC  ICC/IF  ELISA IHC,ICC/IF,ELISA
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
ITGB3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
Produktname Integrin β3 (Phospho Tyr785) Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Beschreibung polyklonaler Kaninchenantikörper
Wirt Kaninchen
Reaktivität Mensch, Maus, Ratte
Konjugation Unkonjugiert
Modifikation Phosphoryliert
Isotyp IgG
Klonalität Polyklonal
Form Flüssig
Konzentration Unkonjugiert
Lagerung Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Versand Eisbeutel.
Puffer Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N.
Reinigung Affinitätsreinigung
Antigeninformation
Genname ITGB3
alternative Namen ITGB3; GP3A; Integrin beta-3; Platelet membrane glycoprotein IIIa; GPIIIa; CD antigen CD61
Gene ID 3690
SwissProt ID P05106
Immunogen Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen Integrin β3 im Bereich der Phosphorylierungsstelle von Tyr785 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 739–788
Anwendung
Anwendung IHC,ICC/IF,ELISA
Verdünnungsverhältnis IHC 1:50-1:200,ICC/IF 1:50-1:300,ELISA 1:2000-1:20000
Molekulargewicht 87kDa
Forschungsgebiet
Focal adhesion;ECM-receptor interaction;Hematopoietic cell lineage;Regulates Actin and Cytoskeleton;Hypertrophic cardiomyopathy (HCM);Arrhythmogenic right ventricular cardiomyopathy (ARVC);Dilated cardiomyopathy;
Hintergrund
Das ITGB3-Proteinprodukt ist die Integrin-β-Kette β3. Integrine sind integrale Zelloberflächenproteine, die aus einer α- und einer β-Kette bestehen. Eine bestimmte Kette kann sich mit verschiedenen Partnern verbinden, wodurch unterschiedliche Integrine entstehen. Integrin β3 kommt zusammen mit der αIIb-Kette in Thrombozyten vor. Integrine sind bekanntermaßen an der Zelladhäsion sowie an der zelloberflächenvermittelten Signalübertragung beteiligt. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Erkrankung: Defekte im ITGB3-Gen sind eine Ursache der Glanzmann-Thrombasthenie (GT) [MIM:273800], auch bekannt als Glanzmann- und Naegeli-Thrombasthenie. GT ist die häufigste vererbte Thrombozytenerkrankung. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt. Charakteristisch sind leichte bis mittelschwere Schleimhautblutungen und die Unfähigkeit dieses Integrins, makromolekulare oder synthetische Peptidliganden zu erkennen. Klinisch wird GT in Typ I und II unterteilt. Bei Typ I weisen die Thrombozyten keine Glykoprotein-IIb-IIIa-Komplexe auf ihrer Oberfläche auf und verfügen weder über Fibrinogen noch über die Fähigkeit zur Retraktion von Blutgerinnseln. Bei Typ II exprimieren die Thrombozyten den GPIIb-IIIa-Komplex in reduziertem Maße (5–20 % der Kontrollwerte), enthalten nachweisbare Mengen an Fibrinogen und besitzen eine geringe bis mäßige Fähigkeit zur Retraktion von Blutgerinnseln. Die Thrombozyten von GT-Varianten zeigen eine normale oder nahezu normale (60–100 %) Expression dysfunktionaler Rezeptoren. Integrin αV/β3 ist ein Rezeptor für Cytotactin, Fibronektin, Laminin, Matrix-Metalloproteinase-2, Osteopontin, Osteomodulin, Prothrombin, Thrombospondin, Vitronektin und den von-Willebrand-Faktor. Integrin αIIb/β3 ist ein Rezeptor für Fibronektin, Fibrinogen, Plasminogen, Prothrombin, Thrombospondin und Vitronektin. Die Integrine αIIb/β3 und αV/β3 erkennen die Sequenz R-G-D in einer Vielzahl von Liganden. Integrin αIIb/β3 erkennt die Sequenz H-H-L-G-G-G-A-K-Q-A-G-D-V in der Fibrinogen-γ-Kette. Nach der Aktivierung vermittelt Integrin αIIb/β3 durch Bindung von löslichem Fibrinogen die Thrombozyten-Thrombozyten-Interaktion. Dieser Schritt führt zu einer raschen Thrombozytenaggregation, die rupturierte Endothelzellen physikalisch verschließt. Im Falle einer HIV-1-Infektion scheint die Interaktion mit dem extrazellulären viralen Tat-Protein die Angiogenese in Kaposi-Sarkom-Läsionen zu verstärken. (Online-Information: Singapore Human Mutation and Polymorphism Database; Polymorphismus: Position 169 ist mit dem Thrombozyten-spezifischen Alloantigen HPA-4 (PEN oder YUK) assoziiert.) HPA-4A/PEN(A)/YUK(A) besitzt Arg-169 und HPA-4B/PEN(B)/YUK(B) besitzt Gln-169. HPA-4B ist an der neonatalen Alloimmunthrombozytopenie (NAIT oder NATP) beteiligt. Polymorphismus: Position 433 ist mit dem plättchenspezifischen Alloantigen MO assoziiert. MO(-) besitzt Pro-433 und MO(+) besitzt Ala-433. MO(+) ist an NAIT beteiligt. Polymorphismus: Position 515 ist mit dem plättchenspezifischen Alloantigen CA/TU assoziiert. CA(-)/TU(-) besitzt Arg-515 und CA(+)/TU(+) besitzt Gln-515. CA(+) ist an NAIT beteiligt. Polymorphismus: Position 59 ist mit dem plättchenspezifischen Alloantigen HPA-1 (ZW oder PL(A)) assoziiert. HPA-1A/ZW(A)/PL(A1) besitzt Leu-59 und HPA-1B/ZW(B)/PL(A2) Pro-59. Polymorphismus: Position 662 ist mit dem plättchenspezifischen Alloantigen SR(A) assoziiert. SR(A)(-) besitzt Arg-662 und SR(A)(+) Cys-662. PTM: Phosphorylierung an Tyrosinresten als Reaktion auf Thrombin-induzierte Plättchenaggregation. Wahrscheinlich beteiligt an der Outside-in-Signalübertragung. Ein Peptid (Aminosäuren 740–762) kann GRB2 nur binden, wenn sowohl Tyr-773 als auch Tyr-785 phosphoryliert sind. Die Phosphorylierung von Thr-779 hemmt die SHC-Bindung. Ähnlichkeit: Gehört zur Integrin-β-Kettenfamilie. Ähnlichkeit: Enthält eine VWFA-Domäne. Untereinheit: Heterodimer aus einer α- und einer β-Untereinheit. β-3 assoziiert entweder mit α-IIb oder α-V. Die Isoform β-3C interagiert mit FLNB und mit HIV-1 Tat. Gewebespezifität: Die Isoformen β-3A und β-3C werden weit verbreitet exprimiert. β-3A wird spezifisch in Osteoblasten exprimiert; β-3C wird spezifisch in Prostata und Hoden exprimiert.
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