Interferon gamma (16O15) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
IFNG
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Interferon gamma (16O15) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | IFNG |
| alternative Namen | IFG; IFI; IFN gamma; IFN, immune; IFN-gamma; IFNG; Immune interferon; Interferon gamma; |
| Gene ID | 3458 |
| SwissProt ID | P01579 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein des humanen Interferon gamma |
Anwendung
| Anwendung | IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | IHC 1:200-1:500,IF-P 1:200-1:500 |
| Molekulargewicht | 19kDa |
Forschungsgebiet
| Proteasome;Cytokine-cytokine receptor interaction;Regulation of autophagy;TGF-beta;Jak_STAT;Natural killer cell mediated cytotoxicity;T_Cell_Receptor;Type I diabetes mellitus;Systemic lupus erythematosus;Allograft rejection;Graft-versus-host disease; |
Hintergrund
| Interferon (IFN)-γ ist ein antivirales und antiparasitäres Agens, das von CD4+/CD8+-Lymphozyten und natürlichen Killerzellen produziert wird, welche durch Antigene, Mitogene oder Alloantigene aktiviert werden. Es ist ein starker Aktivator von Makrophagen, wirkt antiproliferativ auf transformierte Zellen und kann die antiviralen und antitumoralen Effekte von Typ-I-Interferonen verstärken. Typ-II-Interferon wird von Immunzellen wie T-Zellen und NK-Zellen produziert und spielt eine entscheidende Rolle bei antimikrobiellen, antiviralen und antitumoralen Reaktionen, indem es Effektorzellen des Immunsystems aktiviert und die Antigenpräsentation verbessert (PubMed:16914093, PubMed:8666937). Es signalisiert primär über den JAK-STAT-Signalweg nach Interaktion mit seinem Rezeptor IFNGR1 und beeinflusst so die Genregulation (PubMed:8349687). Nach der Bindung von IFNG öffnet sich die intrazelluläre Domäne von IFNGR1 und ermöglicht die Assoziation der nachgeschalteten Signalwegkomponenten JAK2, JAK1 und STAT1. Dies führt zur Aktivierung von STAT1, dessen Translokation in den Zellkern und zur Transkription IFNG-regulierter Gene. Viele der induzierten Gene sind Transkriptionsfaktoren wie IRF1, die die Regulation einer weiteren Transkriptionswelle steuern können (PubMed:16914093). IFNGR1 spielt eine Rolle im MHC-Klasse-I-Antigenpräsentationsweg, indem es den Austausch katalytischer Proteasom-Untereinheiten gegen Immunoproteasome-Untereinheiten induziert (PubMed:8666937). Dadurch werden Quantität, Qualität und Repertoire der Peptide für die Beladung von MHC-Klasse-I-Molekülen erhöht (PubMed:8163024). Zudem steigert IFNGR1 die Effizienz der Peptidgenerierung durch Induktion der Expression des Aktivators PA28, der mit dem Proteasom assoziiert und dessen proteolytische Spaltungspräferenz verändert (PubMed:11112687). Es reguliert außerdem MHC-II-Komplexe auf der Zelloberfläche hoch, indem es die Expression mehrerer Schlüsselmoleküle wie Cathepsine B/CTSB, H/CTSH und L/CTSL fördert (PubMed:7729559). Es ist an der Regulation hämatopoetischer Stammzellen während der Entwicklung und unter homöostatischen Bedingungen beteiligt, indem es deren Entwicklung, Ruhephase und Differenzierung beeinflusst (durch Ähnlichkeit). |