JNK2 Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
MAPK9
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | JNK2 Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MAPK9 |
| alternative Namen | MAPK9; JNK2; PRKM9; SAPK1A; Mitogen-activated protein kinase 9; MAP kinase 9; MAPK 9; JNK-55; Stress-activated protein kinase 1a; SAPK1a; Stress-activated protein kinase JNK2; c-Jun N-terminal kinase 2 |
| Gene ID | 5601 |
| SwissProt ID | P45984 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem MAPK9, hergestellt. Aminosäurebereich: 246–295 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 48kDa |
Forschungsgebiet
| Toll_Like; Cell Growth; Stem cell pathway; Insulin Receptor; MAPK_ERK_Growth;MAPK_G_Protein; ErbB/HER; B Cell Receptor; SAPK_JNK; WNT;WNT-T CELL;β-Catenin |
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein gehört zur Familie der MAP-Kinasen. MAP-Kinasen fungieren als Integrationspunkte für verschiedene biochemische Signale und sind an einer Vielzahl zellulärer Prozesse wie Proliferation, Differenzierung, Transkriptionsregulation und Entwicklung beteiligt. Diese Kinase zielt auf spezifische Transkriptionsfaktoren ab und vermittelt so die Expression von Immediate-Early-Genen als Reaktion auf verschiedene Zellstimuli. Sie ist am engsten mit MAPK8 verwandt; beide sind an der UV-induzierten Apoptose beteiligt, die vermutlich mit dem Cytochrom-c-vermittelten Zelltodweg zusammenhängt. Dieses Gen und MAPK8 sind auch als c-Jun-N-terminale Kinasen bekannt. Diese Kinase blockiert die Ubiquitinierung des Tumorsuppressors p53 und erhöht dadurch dessen Stabilität in nicht gestressten Zellen. Untersuchungen des Maus-Homologs dieses Gens deuten auf eine Schlüsselrolle bei der T-Zell-Differenzierung hin. Mehrere alternative katalytische Aktivitäten: ATP + ein Protein = ADP + ein Phosphoprotein. Cofaktor: Magnesium. Domäne: Das TXY-Motiv enthält die Threonin- und Tyrosinreste, deren Phosphorylierung die MAP-Kinasen aktiviert. Enzymregulation: Aktiviert durch Threonin- und Tyrosinphosphorylierung durch eine der beiden Dualspezifitätskinasen MAP2K4 und MAP2K7. Gehemmt durch Dualspezifitätsphosphatasen wie DUSP1. Funktion: JNK2-Isoformen zeigen unterschiedliche Bindungsmuster: α-1 und α-2 binden bevorzugt an c-Jun, während β-1 und β-2 an ATF2 binden. Es besteht jedoch keine Korrelation zwischen Bindung und Phosphorylierung, die von allen Isoformen mit etwa der gleichen Effizienz erreicht wird. JUNB ist kein Substrat für JNK2α2, und JUND bindet nur schwach daran. Funktion: Reagiert auf Aktivierung durch Umweltstress und proinflammatorische Zytokine durch Phosphorylierung verschiedener Transkriptionsfaktoren, vorwiegend Komponenten von AP-1 wie c-Jun und ATF2, und reguliert so die AP-1-Transkriptionsaktivität. In T-Zellen sind JNK1 und JNK2 für die polarisierte Differenzierung von T-Helferzellen zu Th1-Zellen erforderlich. PTM: Doppelt phosphoryliert an Thr-183 und Tyr-185, was das Enzym aktiviert. Autophosphoryliert in vitro. Ähnlichkeit: Gehört zur Proteinkinase-Superfamilie. CMGC Ser/Thr-Proteinkinase-Familie. MAP-Kinase-Subfamilie. Ähnlichkeit: Enthält eine Proteinkinasedomäne. Untereinheit: Bindet an mindestens vier Gerüstproteine: MAPK8IP1/JIP-1, MAPK8IP2/JIP-2, MAPK8IP3/JIP-3/JSAP1 und SPAG9/MAPK8IP4/JIP-4. Diese Proteine binden auch andere Komponenten des JNK-Signalwegs. Interagiert mit NFATC4. |