KIR3.1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
KCNJ3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | KIR3.1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | KCNJ3 |
| alternative Namen | KCNJ3; GIRK1; G protein-activated inward rectifier potassium channel 1; GIRK-1; Inward rectifier K(+) channel Kir3.1; Potassium channel; inwardly rectifying subfamily J member 3 |
| Gene ID | 3760 |
| SwissProt ID | P48549 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das von humanem GIRK1/KIR3.1/KCNJ3 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 151–200 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:300 |
| Molekulargewicht | 56kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Kaliumkanäle kommen in den meisten Säugetierzellen vor und sind an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt. Das von diesem Gen kodierte Protein ist ein integrales Membranprotein und ein einwärtsgleichrichtender Kaliumkanal. Dieses Protein, das Kalium eher in die Zelle hinein als aus ihr heraus leitet, wird durch G-Proteine reguliert und spielt eine wichtige Rolle bei der Herzfrequenzregulation. Es bildet mit drei weiteren G-Protein-aktivierten Kaliumkanälen einen heteromultimeren, porenbildenden Komplex, der an Neurotransmitterrezeptoren im Gehirn koppelt. Durch Hyperpolarisation der Plasmamembran kann die Aktivierung dieses Komplexes die Auslösung von Aktionspotenzialen hemmen. Diese multimeren, G-Protein-gesteuerten, einwärtsgleichrichtenden Kaliumkanäle (GIRK-Kanäle) könnten eine Rolle in der Pathophysiologie von Epilepsie, Suchterkrankungen, Down-Syndrom und anderen Funktionsstörungen spielen. Ihre Spannungsabhängigkeit wird durch die extrazelluläre Kaliumkonzentration reguliert; mit steigender extrazellulärer Kaliumkonzentration verschiebt sich der Öffnungsbereich des Kanals zu positiveren Spannungen. Die Einwärtsgleichrichtung beruht hauptsächlich auf der Blockierung des Auswärtsstroms durch intrazelluläres Magnesium. Dieser Rezeptor spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulation des Herzschlags. Ähnlichkeit: Gehört zur Familie der einwärtsgleichrichtenden Kaliumkanäle. Untereinheit: Assoziiert mit GIRK2, GIRK3 oder GIRK4 und bildet eine G-Protein-aktivierte, heteromultimere, porenbildende Einheit. Der resultierende Einwärtsstrom ist deutlich größer. |