LKB1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
STK11
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | LKB1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Natriumazid, pH 7,3. |
| Reinigung | Affinitätschromatographie |
Antigeninformation
| Genname | STK11 |
| alternative Namen | STK11; LKB1; PJS; Serine/threonine-protein kinase STK11; Liver kinase B1; LKB1; hLKB1; Renal carcinoma antigen NY-REN-19 |
| Gene ID | 6794 |
| SwissProt ID | Q15831 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein des humanen LKB1 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:1000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | Calculated MW: 49 kDa; Observed MW: 52 kDa |
Forschungsgebiet
| Cell Biology |
Hintergrund
| Eine Serin/Threonin-Proteinkinase, die als Tumorsuppressor fungiert und die Aktivität von Mitgliedern der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK)-Familie reguliert, spielt dadurch eine Rolle in verschiedenen Prozessen wie Zellstoffwechsel, Zellpolarität, Apoptose und DNA-Schadensantwort. Sie wirkt durch Phosphorylierung der T-Schleife von AMPK-Familienproteinen und fördert so deren Aktivität: Sie phosphoryliert PRKAA1, PRKAA2, BRSK1, BRSK2, MARK1, MARK2, MARK3, MARK4, NUAK1, NUAK2, SIK1, SIK2, SIK3 und SNRK, jedoch nicht MELK. Darüber hinaus phosphoryliert sie Nicht-AMPK-Familienproteine wie STRADA, PTEN und möglicherweise p53/TP53. Wirkt als wichtiger vorgelagerter Regulator der AMPK, indem er die Phosphorylierung und Aktivierung der katalytischen AMPK-Untereinheiten PRKAA1 und PRKAA2 vermittelt und dadurch Prozesse reguliert, darunter die Hemmung von Signalwegen, die Zellwachstum und -proliferation bei niedrigem Energieniveau fördern, die Glukosehomöostase in der Leber, die Aktivierung der Autophagie bei Nährstoffmangel und die B-Zell-Differenzierung im Keimzentrum als Reaktion auf DNA-Schäden. Wirkt außerdem als Regulator der Zellpolarität durch Umstrukturierung des Aktin-Zytoskeletts. Ist für die Polarisation kortikaler Neuronen erforderlich, indem er die Phosphorylierung und Aktivierung von BRSK1 und BRSK2 vermittelt, was zur Axoninitiierung und -spezifizierung führt. Ist an der DNA-Schadensantwort beteiligt: interagiert mit p53/TP53 und wird an den CDKN1A/WAF1-Promotor rekrutiert, um an der Transkriptionsaktivierung teilzunehmen. Kann p53/TP53 phosphorylieren. Die Relevanz dieses Ergebnisses in vivo ist jedoch unklar, und die Phosphorylierung könnte indirekt erfolgen und durch die nachgeschaltete STK11/LKB1-Kinase NUAK1 vermittelt werden. Es fungiert außerdem als Mediator der p53/TP53-abhängigen Apoptose durch Interaktion mit p53/TP53: Es transloziert während der Apoptose in die Mitochondrien und reguliert p53/TP53-abhängige Apoptosewege. In Venenendothelzellen hemmt es die PI3K/Akt-Signalaktivität und induziert so Apoptose als Reaktion auf das Oxidationsmittel Peroxynitrit (in vitro). Es reguliert die durch UV-Strahlung induzierte DNA-Schadensantwort, die durch CDKN1A vermittelt wird. In Verbindung mit NUAK1 phosphoryliert es CDKN1A als Reaktion auf UV-Strahlung und trägt zu dessen Abbau bei, der für eine optimale DNA-Reparatur notwendig ist (PubMed:25329316). |