MLF1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
MLF1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | MLF1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MLF1 |
| alternative Namen | MLF1; Myeloid leukemia factor 1; Myelodysplasia-myeloid leukemia factor 1 |
| Gene ID | 4291 |
| SwissProt ID | P58340 |
| Immunogen | Synthetisiertes Peptid, abgeleitet von MLF1, im Aminosäurebereich: 130–210 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:300 |
| Molekulargewicht | 30kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Myeloide Leukämie-Faktor 1 (MLF1) Homo sapiens. Dieses Gen kodiert ein Onkoprotein, das vermutlich eine Rolle bei der phänotypischen Differenzierung hämatopoetischer Zellen spielt. Translokationen zwischen diesem Gen und Nucleophosmin wurden mit myelodysplastischem Syndrom und akuter myeloischer Leukämie in Verbindung gebracht. Für dieses Gen wurden mehrere Transkriptvarianten gefunden, die verschiedene Isoformen kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Sep 2010], Erkrankung: Eine Chromosomenaberration mit Beteiligung von MLF1 ist eine Ursache des myelodysplastischen Syndroms (MDS). Translokation t(3;5)(q25.1;q34) mit NPM1/NPM., Funktion: Beteiligt an der Differenzierung primärer hämatopoetischer Vorläuferzellen durch Einschränkung der Erythropoese und Förderung der Myelopoese. Stört die Erythropoietin-induzierte terminale erythropoetische Differenzierung, indem es Zellen durch die Suppression der CDKN1B/p27Kip1-Spiegel am Verlassen des Zellzyklus hindert. Unterdrückt die RFWD2/COP1-Aktivität über CSN3, welches p53 aktiviert und einen Zellzyklusarrest induziert. Bindet an DNA und beeinflusst die Expression zahlreicher Gene, sodass es möglicherweise als Transkriptionsfaktor im Zellkern fungiert. PTM: Phosphorylierung ist für die Bindung an YWHAZ erforderlich. Ähnlichkeit: Gehört zur MLF-Familie. Subzelluläre Lokalisation: In nicht-hämatopoetischen Zellen befindet es sich primär im Zytoplasma mit punktueller nukleärer Lokalisation. Es pendelt zwischen Zytoplasma und Zellkern. In hämatopoetischen Zellen ist es bevorzugt im Zellkern lokalisiert. Bei Fusion mit NPM findet es sich im Nukleolus. Untereinheit: Interagiert mit MLF1IP. Interagiert außerdem mit NRBP1/MADM, YWHAZ/14-3-3-zeta und HNRPUL2/MANP. NRBP1 rekrutiert eine Serin-Kinase, die sowohl sich selbst als auch MLF1 phosphoryliert. Phosphoryliertes MLF1 bindet anschließend an YWHAZ und wird im Zytoplasma zurückgehalten. Durch Bindung an HNRPUL2 wird es im Zellkern zurückgehalten. Bindet an COPS3/CSN3, welches für die Suppression von RFWD2 und die Aktivierung von p53 erforderlich ist. Gewebespezifität: Am häufigsten in Hoden, Eierstöcken, Skelettmuskulatur, Herz, Niere und Dickdarm. Geringe Expression in Milz, Thymus und peripheren Blutleukozyten. |