MLH1 Maus-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
monoklonaler Maus-Antikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Affe
Genname
MLH1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | MLH1 Maus-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | monoklonaler Maus-Antikörper |
| Wirt | Maus |
| Reaktivität | Mensch, Affe |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | Mouse IgG1 |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Gereinigter Antikörper in PBS mit 0,05% Natriumazid. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MLH1 |
| alternative Namen | FCC2; COCA2; HNPCC |
| Gene ID | 4292 |
| SwissProt ID | P40692 |
| Immunogen | Gereinigtes rekombinantes Fragment von MLH1 (aa381-483), exprimiert in E. coli. |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:200-1:1000,ICC 1:200-1:1000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 85kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Die DNA-Mismatch-Reparatur (MMR), ein konservierter Prozess zur Korrektur von Fehlern während der DNA-Synthese, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der genomischen Integrität. Das Fehlen eines funktionsfähigen DNA-Mismatch-Reparaturwegs ist ein häufiges Merkmal verschiedener menschlicher Krebsarten, entweder aufgrund einer MMR-Genmutation oder durch Genstilllegung mittels Promotormethylierung. MLH1 ist ein menschliches Homolog des E. coli-DNA-Mismatch-Reparaturgens mutL, was mit den charakteristischen Veränderungen in den Mikrosatellitensequenzen (RER+-Phänotyp) beim hereditären nicht-polypösen Kolonkarzinom (HNPCC) übereinstimmt. MLH1 ist ein integraler Bestandteil des Proteinkomplexes, der für die Mismatch-Reparatur verantwortlich ist und in Lymphozyten, Herz, Dickdarm, Brust, Lunge, Milz, Hoden, Prostata, Schilddrüse und Gallenblase exprimiert wird. In verschiedenen Ovarialtumoren ist methyliert. Der Verlust der MLH1-Protein-Expression ist mit einem mutierten Phänotyp, Mikrosatelliteninstabilität und einer Krebsprädisposition assoziiert. Bei hereditärem nicht-polypösem kolorektalem Karzinom (HNPCC), einem autosomal-dominant vererbten Krebssyndrom, das mit einem hohen Risiko für Darmkrebs und verschiedene andere Krebsarten einhergeht, weist das MLH1-Gen eine pathogene Mutation auf. Die Inaktivierung des MLH1-Gens führt zu Genominstabilität und einer Prädisposition für Krebs. MLH1 spielt zudem eine Rolle bei der meiotischen Rekombination. |