MRE11 (Phospho-Ser264) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
MRE11A
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | MRE11 (Phospho-Ser264) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MRE11A |
| alternative Namen | MRE11A; HNGS1; MRE11; Double-strand break repair protein MRE11A; Meiotic recombination 11 homolog 1; MRE11 homolog 1; Meiotic recombination 11 homolog A; MRE11 homolog A |
| Gene ID | 4361 |
| SwissProt ID | P49959 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom humanen MRE11 im Bereich der Phosphorylierungsstelle Ser264 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 230–279 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:300,ELISA 1:2000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 80kDa |
Forschungsgebiet
| Homologous recombination;Non-homologous end-joining; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Kernprotein, das an homologer Rekombination, der Aufrechterhaltung der Telomerlänge und der Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen beteiligt ist. Das Protein selbst besitzt 3'→5'-Exonuklease- und Endonukleaseaktivität. Es bildet einen Komplex mit dem RAD50-Homolog; dieser Komplex ist für die nicht-homologe Verknüpfung von DNA-Enden erforderlich und weist eine erhöhte einzelsträngige DNA-Endonuklease- und 3'→5'-Exonukleaseaktivität auf. Zusammen mit einer DNA-Ligase fördert dieses Protein die Verknüpfung nicht-komplementärer Enden in vitro mithilfe kurzer Homologien nahe den Enden der DNA-Fragmente. Dieses Gen besitzt ein Pseudogen auf Chromosom 3. Alternatives Spleißen dieses Gens führt zu zwei Transkriptvarianten, die für unterschiedliche Isoformen kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008], Kofaktor: Mangan., Erkrankung: Defekte im MRE11A-Gen sind eine Ursache für eine Ataxia-telangiectasia-ähnliche Erkrankung (ATLD) [MIM:604391]. ATLD ist eine Erkrankung mit denselben klinischen Merkmalen wie Ataxia teleangiectasia, jedoch mit einem etwas milderen klinischen Verlauf., Erkrankung: Defekte im MRE11A-Gen könnten eine Ursache für Brustkrebs sein., Funktion: Bestandteil des MRN-Komplexes, der eine zentrale Rolle bei der Reparatur von Doppelstrangbrüchen (DSB), der DNA-Rekombination, der Aufrechterhaltung der Telomerintegrität und der Meiose spielt. Der Komplex besitzt Einzelstrang-Endonuklease-Aktivität und Doppelstrang-spezifische 3'-5'-Exonuklease-Aktivität, die von MRE11A bereitgestellt werden. RAD50 ist möglicherweise erforderlich, um DNA-Enden zu binden und sie in unmittelbarer Nähe zu halten. Dies könnte die Suche nach kurzen oder langen Sequenzhomologien in den rekombinierenden DNA-Matrizen erleichtern und möglicherweise auch die Aktivität von DNA-Ligasen stimulieren und/oder die Nukleaseaktivität von MRE11A einschränken, um einen nukleolytischen Abbau ab einem bestimmten Punkt zu verhindern. Der Komplex könnte zudem für die DNA-Schadenssignalisierung durch Aktivierung der ATM-Kinase erforderlich sein. In Telomeren kann der MRN-Komplex die T-Schleifenbildung modulieren. Bei einer Infektion mit Adenovirus E4 wird der MRN-Komplex durch virale Onkoproteine inaktiviert und abgebaut, wodurch die Verknüpfung viraler Genome in infizierten Zellen verhindert wird. Online-Informationen: MRE11A-Mutationsdatenbank. PTM: Phosphorylierung nach DNA-Schädigung, wahrscheinlich durch ATM oder ATR. Ähnlichkeit: Gehört zur MRE11/RAD32-Familie. Subzelluläre Lokalisation: Lokalisiert sich nach Behandlung mit genotoxischen Substanzen in diskreten Kernfoci. Untereinheit: Bestandteil des MRN-Komplexes, bestehend aus zwei Heterodimeren RAD50/MRE11A, die mit einem einzelnen NBN assoziiert sind. Bestandteil des BASC-Komplexes, der mindestens aus BRCA1, MSH2, MSH6, MLH1, ATM, BLM, RAD50, MRE11A und NBN besteht (aufgrund von Ähnlichkeit). Interagiert mit DCLRE1C/Artemis. |