MRTF-A Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
MKL1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | MRTF-A Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MKL1 |
| alternative Namen | MKL1; KIAA1438; MAL; MKL/myocardin-like protein 1; Megakaryoblastic leukemia 1 protein; Megakaryocytic acute leukemia protein; Myocardin-related transcription factor A; MRTF-A |
| Gene ID | 57591 |
| SwissProt ID | Q969V6 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem MKL1, hergestellt. Aminosäurebereich: 10–59 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:10000 |
| Molekulargewicht | 99kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Das von diesem Gen kodierte Protein interagiert mit dem Transkriptionsfaktor Myocardin, einem Schlüsselregulator der Differenzierung glatter Muskelzellen. Das kodierte Protein befindet sich überwiegend im Zellkern und kann zur Signalübertragung vom Zytoskelett in den Zellkern beitragen. Dieses Gen ist an einer spezifischen Translokation beteiligt, die zu einer Fusion dieses Gens mit dem Gen für das RNA-bindende Motivprotein-15 (RBM15) führt. Diese Translokation wurde mit akuter megakaryozytärer Leukämie in Verbindung gebracht. Alternatives Spleißen führt zu mehreren Transkriptvarianten. [bereitgestellt von RefSeq, Sep 2013] Erkrankung: Eine Chromosomenaberration mit Beteiligung von MKL1 könnte eine Ursache für akute megakaryoblastische Leukämie sein. Translokation t(1;22)(p13;q13) mit RBM15. Obwohl beide reziproken Fusions-Transkripte bei akuter megakaryoblastischer Leukämie (AMKL, FAB-M7) nachgewiesen werden, besitzt das chimäre Protein RBM15-MKL1 alle von den jeweiligen Genen kodierten mutmaßlichen funktionellen Domänen und gilt als Kandidat für ein Onkogen. Die N-terminale Region ist für die Kernlokalisierung erforderlich, die C-terminale Region vermittelt die Transkriptionsaktivität. Es handelt sich um einen Transkriptionsfaktor, der die kanonische DNA-Sequenz mit einer oder mehreren CArG-Boxen nutzt. Er wirkt als Kofaktor des Serum-Response-Faktors (SRF) und kann SRF-Zielgene modulieren. Er unterdrückt den TNF-induzierten Zelltod durch Hemmung der Caspase-Aktivierung; seine Transkriptionsaktivität ist für die antiapoptotische Funktion unerlässlich. Es kann antiapoptotische Moleküle hochregulieren, welche wiederum die Caspase-Aktivierung hemmen. Ähnlichkeit: Enthält 1 SAP-Domäne. Ähnlichkeit: Enthält 2 RPEL-Repeats. Untereinheit: Bildet einen ternären Komplex mit SRF auf der DNA. Interagiert mit MKL2. Gewebespezifität: Ubiquitär exprimiert, wurde in Lunge, Plazenta, Dünndarm, Leber, Niere, Milz, Thymus, Dickdarm, Muskeln, Herz und Gehirn nachgewiesen. |